Doppel-Wäh: Spanner im WC-Tank erwischt
Aktualisiert

Doppel-WähSpanner im WC-Tank erwischt

Diese Aktion stinkt zum Himmel: Ein 52-jähriger Amerikaner wurde dabei erwischt, wie er es sich im Sammeltank einer Chemietoilette bequem machte – um Frauen in den Schritt zu schauen.

von
phi

Kenneth Webster Enlow muss sich ganz schön beschissen gefühlt haben, als er am 7. Juli um 17 Uhr in Sand Springs in Oklahoma verhaftet wurde. Kein Wunder, denn der 53-Jährige war mit Exkrementen bedeckt, als die Handschellen klickten: Dem Mann wird vorgeworfen, im Tank einer Chemietoilette Frauen beobachtet zu haben.

Der Spanner war aufgeflogen, als eine Frau und ihre sieben Jahre alte Tochter ihre Notdurft verrichten wollten. Sie «sah, wie sich das Wasser bewegte», zitiert «Tulsa World» aus dem Haftbefehl. «Als sie genauer hinsah, bemerkte sie, dass ein Mann sie anschaute.» Das Opfer rief die Polizei. Der Mann blieb eine Viertelstunde still, bis die Cops eintrafen.

«Ich habe geschrien»

«Es ist nichts, womit du rechnest, wenn du auf Toilette gehst», sagte Ambra Reynolds dem Lokalsender KRJH. «Ich habe geschrien, meine Tochter gepackt und habe zu Tode erschrocken meinen Sohn auf dem Weg nach draussen niedergetrampelt. Wir rannten raus. Es war, als würde er sich ins Wasser setzen und hindurchwaten.» Als die Feuerwehr den Mann aus dem stinkenden Molch herausholte, spritzte sie ihn erst einmal mit dem Schlauch ab.

Erst nach Ankunft der Ordnungshüter begann der Mann, nach Hilfe zu rufen. Denn dass Kenneth Webster Enlow im Toilettentank ausharrte, war natürlich nicht seine Schuld. Er berichtete der Polizei, dass seine Frau ihn mit einem Wagenheber auf den Kopf geschlagen und im WC ausgesetzt habe. Er habe erst so spät um Hilfe gerufen, weil er zuvor ohnmächtig im menschlichen Kot lag, berichtete der Amerikaner.

Kleine Kaution

Tulsas Sheriff Shannon Clark meint dagegen, dass es keine entsprechenden Verletzungen gegeben habe. Seine Version der Dinge: «Er ging da rein, stieg in den Tank herab und benutzte die Einrichtung, um Leute anzuschauen», zitiert ihn die «Washington Post».

Bevor Kenneth Webster Enlow vor einen Richter muss, soll seine geistige Verfassung abgeklärt werden. Seine Kaution beläuft sich auf nur 500 Dollar.

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