Bristol Palin und Jamie Lynn Spears: Spears wurde gekreuzigt, Palin gefeiert
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Bristol Palin und Jamie Lynn SpearsSpears wurde gekreuzigt, Palin gefeiert

Mama Spears ist sauer: Jamie Lynn wurde wegen ihrer Teenie-Schwangerschaft mit Häme überschüttet, während dasselbe ausgerechnet bei Republikaner-Tochter Bristol Palin nicht zur Kenntnis genommen wird.

Normalerweise kommen Promis in den USA ja eher besser weg als die Normalsterblichen (siehe Bildstrecke «Celebrity Justice»). Doch Lynne Spears hat in einem Interview in der aktuellen Ausgabe des US-Magazins «Newsweek» kritisiert, dass ihre Tochter im Vergleich zu anderen zu hart rangenommen wurde. Und sie meint ausnahmsweise nicht ihr mal mehr, mal weniger Sorgenkind Britney: Es geht um die frühe Schwangerschaft von Tochter Jamie Lynn.

Als die im vergangenen Dezember bekanntgab, dass sie in anderen Umständen ist, war sie 16, bei der Geburt der kleinen Maddie im Juni 17 Jahre alt. Rund zwei Monate darauf wurde wieder eine Teenie-Schwangerschaft öffentlich gemacht: Ausgerechnet Sarah Palin musste erklären, dass ihre Tochter Bristol verlobt ist und ein Kind erwartet. Die Mutter der 17-Jährigen ist republikanische Kandidatin für das Amt des US-Vizepräsidenten.

Zwei Teenie-Schwangerschaften - zweierlei Mass

Über die Politikerin sagte Lynne Spears in «Newsweek»: «Es ist, als würde sie gefeiert werden. Jede Frau der Welt hat ihre Stärke und ihre Überzeugung beklatscht, während die arme kleine Jamie Lynn von jedem regelrecht gekreuzigt wurde. Mir kommt es einfach wie eine sehr heuchlerische Situation vor.» Sie wolle gar keine Werbung für Teenie-Sex oder –Schwangerschaften machen. «Aber wenn es passiert, musst du damit fertigwerden und machst es so gut du kannst.»

Trotz der berechtigten Kritik an den Urteilen mit zweierlei Mass ist sie nun glücklich, zum dritten Mal Grosi zu sein. Ihre Enkelin schlafe die ganze Nacht durch. «Maddie ist das beste Baby, dass ich je gesehen habe. Sie ist ein kleiner Engel. Sie ist so zufrieden. Sie lacht und sie gurrt, ist schon sehr weit für ihr Alter.» Dann fügt sie bissig ironisch hinzu: «Aber natürlich können wir nicht darüber reden, denn dann würden wir es nur verherrlichen.»

(phi)

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