Formel-1-Start 3/5: Spektakuläre Wechsel und fünf neue Gesichter
Aktualisiert

Formel-1-Start 3/5Spektakuläre Wechsel und fünf neue Gesichter

Wegen Michael Schumachers Abgang bei Mercedes nahm das Fahrer-Karussell auch bei den Topteams Fahrt auf. Neben Saubers Esteban Gutierrez geben beim Saisonstart vier weitere Fahrer ihr Formel-1-Debüt.

Für die grössten Schlagzeilen auf dem Transfermarkt war Mercedes bereits im vergangenen September besorgt, als sich das Werkteam die Dienste von Lewis Hamilton als Nachfolger Schumachers sichern konnte. Hamiltons Cockpit bei McLaren besetzt in dieser Saison der Mexikaner Sergio Perez, der Sauber im vergangenen Jahr drei Podestplätze beschert hat.

Wie Sauber setzten auch die Hinterbänkler-Teams Caterham und Marussia auf ein komplett neues Duo in ihren Cockpits. Wegen ausgebliebener Mitgift wurde der Brasilianer Luiz Razia bei Marussia Anfang März durch den Franzosen Jules Bianchi ersetzt, der sich zunächst grosse Hoffnungen auf ein Engagement bei Force India gemacht hatte.

Bianchis Teamkollege ist der Brite Max Chilton, der ebenfalls über keinerlei Formel-1-Erfahrung verfügt. Als Rookie in Melbourne an den Start gehen wird auch Caterhams holländischer Neuzugang Giedo van der Garde. Dessen Teamkollege Charles Pic (Fr) erlebte seine Formel-1-Premiere im vergangenen Jahr bei Marussia.

Sutil gibt Comeback bei Force India

Erstmals als Stammfahrer mit einem Vertrag ausgestattet wurde zudem der Finne Valtteri Bottas. Der 23-Jährige fährt zusammen mit dem Venezolaner Pastor Maldonado für Williams. Bereits 2012 hatte Bottas für den britischen Traditionsrennstall am Freitag einige Trainingseinheiten absolviert. Bei Force India feiert Adrian Sutil nach einem Jahr Zwangspause sein Comeback. Schon zwischen 2007 und 2011 war der Deutsche für den indischen Rennstall aktiv, wurde auf die letzte Saison hin jedoch durch Nico Hülkenberg ersetzt.

Da sich das HRT-Team aus finanziellen Gründen aus der Formel 1 zurückziehen musste, umfasst das Fahrerfeld nur noch 22 Namen. Im Vergleich zur Vorsaison nicht mehr als Stammfahrer dabei sind neben Schumacher auch Kamui Kobayashi (Sauber), Pedro de la Rosa und Narain Karthikeyan (beide HRT), Heikki Kovalainen und Witali Petrow (beide Caterham) sowie Bruno Senna (Williams) und Timo Glock (Marussia). Letzterer fährt nun für BMW in der DTM, Senna wechselte in die Langstrecken-Weltmeisterschaft.

Neben den Topteams Red Bull, Ferrari und Lotus setzt einzig Toro Rosso auf die gleiche Fahrerpaarung wie vor Jahresfrist. (si)

20 Minuten Online blickt in der Woche vor dem Saisonstart in Melbourne in einer täglichen Serie auf die neue Formel-1-Saison. Im vierten von fünf Teilen beleuchten wir am Mittwoch die drei Herausforderer von den beiden designierten Spitzenteams Ferrari und Red Bull.

20 Minuten Online blickt in der Woche vor dem Saisonstart in Melbourne in einer täglichen Serie auf die neue Formel-1-Saison. Im vierten von fünf Teilen beleuchten wir am Mittwoch die drei Herausforderer von den beiden designierten Spitzenteams Ferrari und Red Bull.

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