Brutale Vergewaltigung: Spendenaktion für Opfer von Emmen gestartet
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Brutale VergewaltigungSpendenaktion für Opfer von Emmen gestartet

Das Paraplegiker-Zentrum sammelt Geld für das Vergewaltigungsopfer von Emmen. Die Spenden kommen vollumfänglich der Frau zugute.

von
pz
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Auf diesem Weg wurde am 21. Juli 2015 eine Frau (26) vom Velo gerissen und vergewaltigt.

Auf diesem Weg wurde am 21. Juli 2015 eine Frau (26) vom Velo gerissen und vergewaltigt.

20 Minuten/gwa
Vor der Brücke wurde das Opfer schwer verletzt.

Vor der Brücke wurde das Opfer schwer verletzt.

20 Minuten/gwa
Das Opfer bleibt nach der Tat querschnittsgelähmt.

Das Opfer bleibt nach der Tat querschnittsgelähmt.

20 Minuten/gwa

Zwei Wochen sind seit der brutalen Gewalttat von Emmen vergangen, bei der eine 26-Jährige im Gebiet Dammweg von einem Unbekannten vom Velo gerissen und vergewaltigt wurde. Die Frau erlitt dabei schwere Rückenverletzungen – sie ist nun vom Hals abwärts querschnittgelähmt und im Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) in Nottwil in Behandlung.

Der Fall bewegte und schockierte schweizweit, weckte aber auch die Solidarität der Bevölkerung. Laut der «Neuen Luzerner Zeitung» hat eine Privatperson nun in Zusammenarbeit mit der Schweizer Paraplegiker-Stiftung ein Spendenkonto eingerichtet.

Geld geht vollumfänglich an das Opfer

Die Stiftung will dazu Hand bieten. «Das Bedürfnis, sich auf diesem Weg solidarisch zu zeigen, ist vorhanden», sagt Anita Steiner, Leiterin Public Relations beim SPZ. Mit dem Vermerk «Gewaltopfer Emmen» kann unter der Kontonummer 60-147293-5 gespendet werden. Gemäss Steiner sei das Vorgehen mit den Angehörigen genau besprochen worden.

Das gespendete Geld komme vollumfänglich der betroffenen Frau zugute. Persönliche Angaben der Spender werden nicht erfasst – die Spende erfolgt anonym.

Die Luzerner Polizei jagt den Täter derweil mit Hochdruck und setzt modernste Technik ein. So wurde der Tatort genau untersucht und nach verwertbaren DNA-Spuren durchforstet. Sobald es der Gesundheitszustand der Frau zulässt, soll sie genauer zum Vorfall befragt werden.

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