Luzern: Speranza hilft jetzt über 50-Jährigen

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LuzernSperanza hilft jetzt über 50-Jährigen

Im Kanton Luzern sollen über 50-jährige Stellensuchende mit einem besonderen Projekt ins Arbeitsleben zurückgeführt werden.

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sda/mfe
Nationalrat Otto Ineichen (l.) und Sozialdirektor Guido Graf. (Bild: Apimedia)

Nationalrat Otto Ineichen (l.) und Sozialdirektor Guido Graf. (Bild: Apimedia)

Die 170 000 Franken für das Pilotprojekt werden von der Stiftung Speranza des Luzerner FDP-Nationalrats Otto Ineichen finanziert. «Es muss oberstes Ziel der Politik sein, möglichst alle Menschen ins Erwerbsleben zu integrieren», so Ineichen. Unterstützung kommt vom Kanton. Sozialdirektor Guido Graf spricht von einer Win-win-Situation: «Neben den Arbeitslosen profitieren die Gemeinden, die weniger Sozialhilfe aufbringen müssen, sowie die Wirtschaft, die qualifiziertes und motiviertes Personal erhält.»

Das Pilotprojekt startet ab dem neuen Jahr mit zwölf Personen, die seit sechs bis elf Monaten arbeitslos sind. Bis im Sommer 2011 will Ineichen schweizweit über Tausend Personen zumindest teilweise in das Projekt aufnehmen. (sda/mfe/20 Minuten)

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