Güselsünder: Spezialeinheit führte 109 Littering-Gespräche

Aktualisiert

GüselsünderSpezialeinheit führte 109 Littering-Gespräche

Seit Jahren kämpft die Stadt Zug gegen Littering. Eine neue Sondertruppe scheint die Situation jetzt zu verbessern.

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Littering am See: Die Stadt Zug kämpft seit Jahren gegen das Abfallproblem.

Littering am See: Die Stadt Zug kämpft seit Jahren gegen das Abfallproblem.

Stadt Zug
Mit verschiedenen Aktionen versuchte man, dem Problem beizukommen: So wurden etwa Schilder aufgestellt, um auf liegen gelassenen Güsel aufmerksam zu machen.

Mit verschiedenen Aktionen versuchte man, dem Problem beizukommen: So wurden etwa Schilder aufgestellt, um auf liegen gelassenen Güsel aufmerksam zu machen.

Stadt Zug
Es gab auch schon Plakatkampagnen zum Thema.

Es gab auch schon Plakatkampagnen zum Thema.

20M

In den Sommermonaten hat die Stadt Zug den Kampf gegen Littering intensiviert. Spezialpatrouillen waren insbesondere am See unterwegs und ermahnten Ruhestörer und Güselsünder. Die Patrouillen waren so erfolgreich, dass sie auch 2018 zum Einsatz kommen werden.

Kontakt, Information, Prävention (KIP): Mit diesen Aufgaben waren von Mai bis September KIP-Patrouillen jeweils am Freitag- und Samstagabend zwischen 20 und 2 Uhr unterwegs, wie der Zuger Stadtrat am Freitag mitteilte.

Güsel, Vandalismus und Lärm

Die Patrouillen sollten vor allem unschöne Begleiterscheinungen – Littering, Ruhestörungen und Sachbeschädigungen – bei der Nutzung des öffentlichen Raums reduzieren. Dies sei im Rahmen des Pilotversuchs gelungen, heisst es in der Mitteilung.

Ausnahmen bildeten Veranstaltungen mit grossem Publikumsaufmarsch, wie der Stadtrat weiter schreibt. Littering sei in diesem Bereich nach wie vor ein Thema.

Während der 35 durchgeführten Patrouillen wurden 535 Kontaktgespräche zum Aufenthalt im öffentlichen Raum geführt sowie zusätzlich 109 Littering-Gespräche (Aufforderungen zum Aufräumen). 296-mal musste die KIP zur Ruhe mahnen.

(SDA)

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