Zugersee – Spezialisten suchen mit Sonarsonde in 200 Metern Tiefe nach Vermisstem
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ZugerseeSpezialisten suchen mit Sonarsonde in 200 Metern Tiefe nach Vermisstem

Auf dem Zugersee ist am Sonntag ein Motorboot mit zwei Insassen gesunken. Ein 16-Jähriger konnte gerettet werden. Spezialisten suchen nun nach dem zweiten Bootsinsassen.

von
Gianni Walther
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Rund 700 Meter vom Ufer entfernt ist am Sonntag auf dem Zugersee bei Walchwil ein Motorboot gesunken. Ein 16-Jähriger wurde aus dem Wasser gerettet. Die Suche nach einem 77-jährigen Mann dauert weiter an.

Rund 700 Meter vom Ufer entfernt ist am Sonntag auf dem Zugersee bei Walchwil ein Motorboot gesunken. Ein 16-Jähriger wurde aus dem Wasser gerettet. Die Suche nach einem 77-jährigen Mann dauert weiter an.

Freiwillige Feuerwehr Zug (FFZ)
Da der See an der Unglücksstelle rund 200 Meter tief ist, wird die Zuger Polizei von Spezialisten der Kantonspolizei Zürich unterstützt. Dabei kommt auch eine Sonarsonde zum Einsatz.

Da der See an der Unglücksstelle rund 200 Meter tief ist, wird die Zuger Polizei von Spezialisten der Kantonspolizei Zürich unterstützt. Dabei kommt auch eine Sonarsonde zum Einsatz.

Zuger Polizei
Diese wird zum Seegrund abgesenkt und sendet dort Signale aus. Die Signale werden vom Seegrund zurückgeworfen, wodurch auf einem Monitor ein Bild entsteht.

Diese wird zum Seegrund abgesenkt und sendet dort Signale aus. Die Signale werden vom Seegrund zurückgeworfen, wodurch auf einem Monitor ein Bild entsteht.

Zuger Polizei

Darum gehts

  • Auf dem Zugersee ist am Sonntag ein Motorboot gesunken.

  • Die Einsatzkräfte konnten einen 16-Jährigen aus dem Wasser holen.

  • Ein 77-Jähriger wird nach wie vor vermisst.

  • Die Unglücksstelle liegt rund 700 Meter vom Ufer entfernt. An dieser Stelle ist der Zugersee zudem rund 200 Meter tief.

  • Spezialisten der Kantonspolizei Zürich suchen nun Teile des Seegrundes mit einer Sonarsonde ab.

Die Suche nach dem vermissten Mann (77) auf dem Zugersee wird intensiviert. «Nachdem die Unglücksstelle am Sonntag und Montag von der Seepolizei der Zuger Polizei sowie auch der Rega abgesucht worden ist, kommen seit Dienstagmorgen zusätzlich Spezialisten der Kantonspolizei Zürich zum Einsatz», heisst es in einer Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörde vom Dienstag.

Die Unglücksstelle bei Walchwil ist rund 700 Meter vom Ufer des Zugersees entfernt. An der betroffenen Stelle ist der See zudem rund 200 Meter tief, weshalb nun Spezialisten und Spezialistinnen zum Einsatz kommen: «Den vermissten Mann und das Boot in dieser Tiefe orten zu können, stellt auch für die Spezialisten der Kantonspolizei Zürich eine besondere Herausforderung dar», heisst es weiter.

Einsatz kann mehrere Tage dauern

Die Spezialisten suchen momentan mit der Zuger Seepolizei Teile des Seegrundes ab. Bei den Sucharbeiten kommt auch eine Sonarsonde zum Einsatz. Dabei wird von einem Boot aus «ein Sonarkopf auf den Seegrund abgesenkt, um diesen zu scannen». Der Sonarkopf sendet Signale aus, die vom Grund des Sees zurückgeworfen werden. Dadurch entsteht ein Bild vom Seegrund auf einem Monitor. Dieser Einsatz kann mehrere Tage dauern, so die Polizei.

Das Motorboot auf dem Zugersee war am Sonntagnachmittag gesunken. Ein 16-Jähriger konnte rund 700 Meter vom Ufer entfernt aus dem Wasser gerettet werden. Er wurde ins Spital gebracht. Die Zuger Polizei wurde bei der Rettungsaktion von der Seerettung der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ) und der REGA unterstützt.

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