03.07.2019 20:33

Kinostarts der WocheSpider-Man schwingt sich in neue Höhen

Die Fortsetzung «Spider-Man: Far from Home» setzt dem Marvel Cinematic Universe die Krone auf. Plus: Weitere Kinostarts ab Donnerstag.

von
Mohan Mani
«Spider-Man: Far from Home»-Kinotrailer

Sommerlich-leichter Action-Comic, der die dritte Phase des Marvel Cinematic Universe abschliesst.

Nach den Ereignissen von «Avengers: Endgame» hat Peter Parker (Tom Holland) in «Spider-Man: Far from Home» die Schnauze vom Superhelden-Dasein gestrichen voll. Viel lieber geht er auf Klassenfahrt nach Europa, um seiner Mitschülerin Michelle Jones (Zendaya) auf dem Eiffelturm seine Liebe zu offenbaren. Dafür lässt Peter sogar ein Treffen mit dem S.H.I.E.L.D.-Chef Nick Fury (Samuel L. Jackson) sausen. Doch dieser gibt sich nicht so leicht geschlagen und setzt seinerseits alle Hebel in Bewegung, um Peter zum legitimen Iron-Man-Nachfolger aufzubauen, der mit dem geheimnisvollen Mysterio (Jake Gyllenhaal) gegen elementare Monsterwesen kämpfen soll.

Charmant-amüsantes Liebeswerben

Schon Teil Eins servierte den altbekannten «Spider-Man»-Stoff nicht nur als weiteres Superheldenspektakel, sondern als flotte Highschool-Komödie. Diesbezüglich geht «Spider-Man: Far from Home» erfreulicherweise gar noch einen Schritt weiter. Das Liebeswerben von Peter Parker und seinem Alter Ego Spider-Man um die süsse Michelle könnte amüsanter und charmanter nicht sein.

Mehr Witz, Spannung und Spektakel

Während vergleichbaren Action-Comics irgendwann die Luft ausgeht, wird Marvels 23. Heldentrip in der zweiten Filmhälfte gar noch besser. Mehr zu verraten, hiesse diesem Sequel den Witz, die Spannung und das Spektakel zu nehmen. Darum nur soviel: Wer sich nach «Avengers: Endgame» am definitiven Finale wähnte, der wird (nicht zuletzt auch wegen diverser Abspannsequenzen) hier eines besseren belehrt.

Ebenfalls ab Donnerstag im Kino: «Annabelle 3»

Auch im dritten Streich sitzt die Puppe Annabelle einfach nur regungslos da und lässt die bösen Geister die Schreckensarbeit verrichten. Das war bei Teil Eins noch spannend, beim Prequel-Teil Zwei sogar noch besser, wirkt aber spätestens im Regiedebüt des «It»- und «The Nun»-Autors Gary Dauberman nurmehr abgedroschen. Dasselbe gilt auch für die knarrenden Türen, Nebelschwaden-Schocks und andere Terrorsequenzen, die man in –zig anderen Filmen schon –zig Mal besser gesehen hat. Bye Bye Annabelle.

Russisches U-Boot in Not: «Kursk»

Na also: Sogar der «Festen»-Regisseur und einstige Dogma95-Gründer Thomas Vinterberg anerkennt im Thriller-Drama «Kursk» die Qualitäten eine formschönen Bildsprache, eines Soundtracks und zahlreicher Spezialeffekte: Im August 2000 führte eine Explosion an der Bord des russischen U-Bootes Kursk direkt ins Verderben. Zu den wenigen Überlebenden zählt der Kapitänleutnant Mikhail Averin (Matthias Schoenaerts), der mit wenigen Leidensgenossen (u.a. Joel Basman und Matthias Schweighöfer) auf eine baldige Rettung hofft. Doch die Russen (u.a. Max von Sydow) verweigern zum Ärger der Familienangehörigen (u.a. Léa Seydoux) jegliche internationale Bergungshilfe (u.a. Colin Firth), sodass kostbare Zeit verstreicht. So kommt's zu berührenden Dramen über und unter Wasser.

Mehr Kino-Infos am Donnerstag in der «20 Minuten»-Printausgabe.

«Annabelle 3»-Kinotrailer

Auch im dritten Streich sitzt Annabelle einfach nur regunslos da und lässt die bösen Geister die Schreckensarbeit verrichten.

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