INDIANA JONES: Spielbergs Dilettantismus empört Peruaner
Aktualisiert

INDIANA JONESSpielbergs Dilettantismus empört Peruaner

Das neue Indiana-Jones-Abenteuer von Regisseur Steven Spielberg hat in Peru für Empörung gesorgt: Es wirft die Kulturen der mexikanischen Maya und der peruanischen Inka wild durcheinander.

In dem kürzlich angelaufenen Streifen «Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull» wird behauptet, der mexikanische Revolutionsheld Pancho Villa habe die Quechua-Sprache der peruanischen Inka-Ureinwohner gesprochen.

Ausserdem zeigt der Film, wie die eigentlich in Mexiko beheimatete Maya-Kämpfer Quechua sprechend durch den peruanischen Urwald streifen. «Das ist eine Barbarei», sagte Hugo Neyra, Direktor der peruanischen Nationalbibliothek, am Mittwoch.

Die Filmemacher leisteten sich noch weitere Ungenauigkeiten: So verlegten sie die Pyramide Chichén Itzá aus Mexiko kurzerhand in den peruanischen Urwald, wo der neue Indiana-Jones-Film spielt. Die Begleitmusik der Abenteuer im Amazonasgebiet ist ebenfalls typisch mexikanisch.

Trailer: «Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull» $$VIDEO$$ (sda)

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