Wettskandal: Spieler von fünf Schweizer Klubs im Visier
Aktualisiert

WettskandalSpieler von fünf Schweizer Klubs im Visier

In den europäischen Fussball-Wettskandal sind nach bisherigen Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft Spieler von fünf Schweizer Mannschaften verwickelt.

Es handelt sich um die vier Challenge-League-Vereine Gossau, Thun, Wil 1900 und Schaffhausen sowie um den 1.-Liga-Verein Fribourg, wie die Bundesanwaltschaft (BA) am Mittwoch auf Anfrage bekannt gab.

Eine der beiden am vergangenen 19. November verhafteten Personen ist am letzten Montag aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Der Haftgrund der Verdunkelungsgefahr sei weitgehend weggefallen und damit seien die Voraussetzungen zur Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft für diese Person nicht mehr gegeben, erklärte BA-Sprecherin Jeannette Balmer.

Schiedsrichter oder Trainer nicht betroffen

Schweizer Schiedsrichter oder Klubfunktionäre und Trainer seien bisher von den Ermittlungen nach wie vor nicht betroffen. Der Schweizerische Fussballverband und die Swiss Football League gaben gleichzeitig bekannt, dass bei insgesamt 17 Spielen der Challenge League und bei zwei Vorbereitungsspielen ein Manipulationsverdacht bestehe. (dapd)

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