Aktualisiert 03.04.2020 14:00

Süsses am Briefkasten

Spielgruppen-Kinder bedanken sich bei Pöstlern

Die Post hat zurzeit viel zu tun. Für den Einsatz der Postangestellten sind auch die Kleinsten unter uns dankbar: Die Kinder zeigen ihre Anerkennung auf ihre Weise.

von
nke

Auch die Kinder der Spielgruppe Zauberwält in Spreitenbach ZH müssen zu Corona-Zeiten zu Hause bleiben. Damit die Kleinen aber trotzdem beschäftigt sind, hat die Spielgruppenleiterin Sandra Schlögl digitale Abhilfe geschaffen. Die Eltern der Kinder treffen sich in einem Spielgruppen-Chat.

Im Chat werde jeden Tag um 9 Uhr ein Auftrag für die Kinder geteilt. «Das kann ein Bastelauftrag oder einfach eine kleine Geschichte für die Kinder sein», sagt Schlögl, «wir bleiben auch in dieser Zeit sehr aktiv.»

Geglückte Überraschung

Diese Woche gab es einen speziellen Auftrag. Die Kinder sollten eine Dankeskarte für ihren Pöstler basteln. Die Kinder haben die Karten verziert und mit Süssigkeiten beklebt. Am Mittwoch wurden die Karten dann an die Briefkästen gehängt, um die Pöstler bei ihrer Arbeit zu überraschen. Auf die Karte schrieben die Kinder: «Danke». Die Überraschung sei gelungen, sagt Schlögl: «Die Reaktionen der Pöstler waren sehr herzig.»

Rund 40 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sollen an der Aktion teilgenommen haben. Darunter seien auch ein paar Ex-Spielgruppenkinder gewesen. Die Kinder hätten grosse Freude an der Aufgabe gehabt, meint Schlögl.

Post bedankt sich für Solidarität

Denise Birchler, Mediensprecherin der Post, schätzt die Solidarität, die den Pöstlern zuteilwird. Sie ist dankbar für die Anerkennung des riesigen Efforts, den die Postangestellten in dieser Ausnahmesituation leisten. «Die Dankbarkeit unseren Mitarbeitenden gegenüber ist zurzeit sehr gross und beeindruckend», sagt sie, «täglich erreichen uns in den sozialen Medien viele Bilder von schönen Gesten und netten Worten für unsere Pöstler und für die Mitarbeitenden in den Postfilialen.»

Mit der Süssigkeitenaktion sei die Spielgruppe aus Spreitenbach kein Einzelfall. «In den letzten Tagen haben zahlreiche Menschen nette Botschaften oder gar kleine Geschenke für die Pöstler an ihren Briefkästen befestigt», sagt Birchler. «Das freut und motiviert unsere Pöstler in dieser herausfordernden Zeit natürlich sehr.»

Gleichzeitig bittet Birchler die Bevölkerung auch, in der direkten Begegnung mit Postmitarbeitern den Abstand zu ihnen und die Vorgaben des BAG einzuhalten. Birchler: «Denn nur wenn unsere Mitarbeitenden gesund bleiben, können sie auch weiterhin und bis zum Ende dieser Ausnahmesituation die Menschen und die Unternehmen in der Schweiz verbinden.»

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