28.07.2016 20:05

RaserfahrtSpielsüchtiger rächt sich an Game-Entwicklern

Weil ihre Spiele sein Leben ruiniert hätten, fuhr ein 33-jähriger Chinese wutentbrannt mit dem Auto in den Hauptsitz der Entwickler-Firma Nexon.

von
lia
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Scherben sollen ja bekanntlich Glück bringen. Einen Chinesen brachten diese jedoch in den Knast: Der 33-Jährige fuhr den Wagen seines Bruder durch die Glastür ins Büro von Nexon.

Scherben sollen ja bekanntlich Glück bringen. Einen Chinesen brachten diese jedoch in den Knast: Der 33-Jährige fuhr den Wagen seines Bruder durch die Glastür ins Büro von Nexon.

Youtube / YTN
Der Game-Entwickler zeichnet unter anderem verantwortlich für Spiele wie Maple Story und Atlantic Online. Der Chinese gab gegenüber der Polizei an, süchtig nach den Games zu sein und deshalb aus Wut in die Räume gerast zu sein.

Der Game-Entwickler zeichnet unter anderem verantwortlich für Spiele wie Maple Story und Atlantic Online. Der Chinese gab gegenüber der Polizei an, süchtig nach den Games zu sein und deshalb aus Wut in die Räume gerast zu sein.

Der Chinese besuchte gerade Familienanagehörige in Südkorea, als ihm eine Sicherung durchbrannte: Obwohl er keinen Fahrausweis besitzt, lieh sich der 33-Jährige den Wagen seines Bruders, genehmigte sich ein paar Drinks und setzte das Auto dann mit Karacho durch die Glastür eines Gebäudes.

Der alkoholisierte Mann verlor aber nicht etwa die Kontrolle über den Wagen – er hatte sich sein Ziel bewusst ausgesucht. Es handelte sich dabei laut dem Newsportal Koreaherald.com um den Hauptsitz des südkoreanischen Game-Entwicklers Nexon.

Gegenüber der Polizei gab der Chinese an, wütend auf die Firma gewesen zu sein. Dies, weil die von ihr entwickelten Spiele, darunter Maple Story und Atlantica Online, ihn spielsüchtig gemacht und so sein Leben ruiniert hätten. Verletzt wurde niemand, die Polizei nahm den Fahrer fest.

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