Positive Signale aus Italien: Spielt die Schweizer Nati an der EM gegen Italien vor Fans?
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Positive Signale aus ItalienSpielt die Schweizer Nati an der EM gegen Italien vor Fans?

Stand heute spielt die Schweizer Nati an der EM zwei Spiele in Baku und das Spiel gegen Italien soll in Rom stattfinden. Die Italiener prüfen gar die Zulassung von Fans im Stadion.

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Die EM-Gastgeberstädte sind grösstenteils zuversichtlich, dass Fans ins Stadion gelassen werden können.

Die EM-Gastgeberstädte sind grösstenteils zuversichtlich, dass Fans ins Stadion gelassen werden können.

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Etwa im Olympiastadion in Rom, wo die Nati – Stand heute - auf Italien treffen wird.

Etwa im Olympiastadion in Rom, wo die Nati – Stand heute - auf Italien treffen wird.

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Nach Angaben des italienischen Fussballverbands Figc prüft die Regierung, Zuschauer im Olympiastadion  zuzulassen.

Nach Angaben des italienischen Fussballverbands Figc prüft die Regierung, Zuschauer im Olympiastadion zuzulassen.

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Die zwölf Gastgeber der Fussball-EM inklusive München haben ihre Konzepte für die Ausrichtung der Partien in diesem Sommer eingereicht. «Wir hatten den 7. April als Deadline gesetzt, deshalb ist es erfreulich, dass sich alle Städte bereits positiv zurückgemeldet haben», sagte UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen zu Wochenbeginn dem dänischen Sportsender TV3 Sport. Noch lasse sich aber nicht genauer festlegen, mit wie vielen Zuschauern die Städte planen. «Ich kann allerdings sagen, dass es jetzt gerade von Stadt zu Stadt grosse Unterschiede gibt, inwieweit die Stadionkapazität voraussichtlich ausgenutzt wird», sagte Kallen. Die Europäische Fussball-Union hatte ursprünglich vier mögliche Modelle vorgegeben – vom Geisterspiel bis zur Vollauslastung.

Italien – Schweiz mit Fans?

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte aber zuletzt für Aufregung mit der Aussage gesorgt, dass nur jene Spielorte dabei bleiben, die eine Zulassung von Zuschauern garantieren könnten. Nach dpa-Informationen haben die Gastgeber bis zum 28. April die Möglichkeit, ihre Konzepte zu modifizieren. Etwa, wenn die Corona-Lage in dem jeweiligen Land weiterführende Öffnungsschritte zulässt, als zu Beginn des Monats.

Beim Topspiel der Schweizer Gruppe A könnte es aktuell gut möglich sein, dass die Nati in Rom vor Zuschauern gegen Italien spielen wird. Nach Angaben des italienischen Fussballverbands Figc prüft die Regierung, Zuschauer im Olympiastadion in Rom zuzulassen. Verbandspräsident Gabriele Gravina habe von Gesundheitsminister Roberto Speranza eine Mitteilung erhalten, dass trotz der Pandemie die Bedingungen für die Anwesenheit von Fans erarbeitet werden sollten. Ein Expertengremium der Regierung in Rom sei beauftragt, die «besten Lösungen» für die Anwesenheit des Publikums im Olympiastadion im Juni zu finden.

München hofft weiter

Auch die Gastgeberstadt München hofft für die Fussball-EM in diesem Sommer weiter auf Zuschauer. «Der DFB und die Hostcity München planen für die UEFA EURO 2020 weiterhin mit verschiedenen Szenarien, was mögliche Zuschauer im Stadion betrifft. Dementsprechend werden die Unterlagen nun auch eingereicht», teilte die Isar-Metropole am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Welches Szenario letztlich umgesetzt werden könne, hänge vom aktuellen Pandemie-Geschehen im Juni/Juli ab. «Insofern ist es freilich denkbar und wünschenswert, dass bei den vier Spielen in München Zuschauer im Stadion sein können». Die Stadt versicherte allgemein: «Ein Rückzug war und ist aus Münchner Sicht kein Thema».

(wed/dpa)

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9 Kommentare
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housi_abegglen

08.04.2021, 08:57

spielt die nati ihre heimspiele in olympiastadion von prishtina?

Beschämend

08.04.2021, 08:49

Kann man nicht schauen. Werde jedesmal wütend, wenn ich sehe, wie verächtlich diese Fussballer mit unserer Hymne umgehen. Sie gehören einfach nicht zur Schweiz. Doppelpass, gutes Leben, das scheint ihnen wichtig zu sein. Sie können sich mit ihrem Wahlland nicht identifizieren.

kriegsgott ares

08.04.2021, 08:36

interessant das ex-fussballgott sepp nicht in ein stadion kann ohne ausgebuht zu werden. da nützt auch schmiergeldverteilen nix