Aktualisiert 17.09.2007 13:46

Spionage-Affäre: Ecclestone rettete McLaren

Zur Spionage-Affäre um McLaren-Mercedes kommen immer mehr Details ans Licht. So sei es einzig dem Veto von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone zu verdanken, dass die Briten nicht von der WM ausgeschlossen wurden.

Max Mosley, der Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA findet die 100 Millionen Dollar Busse und die Aberkennung aller Punkte in der Konstrukteurs-WM eine sehr milde Strafe. Der Brite hätte sich auch ein anderes Ende vorstellen können. «Wir hätten sagen können: Ihr habt die WM 2007 beschmutzt, ihr hättet sie möglicherweise auch 2008 beschmutzt. Daher ist es besser, dass ihr bis 2009 nicht mehr in der Formel 1 startet», so Mosley.

Dass es nicht so weit kam, sei einzig Formel-1-Boss Bernie Ecclestone zu verdanken, wie Mosley vor dem GP von Spa verriet. Der 76-Jährige habe mit seinem Einfluss Schlimmeres für McLaren-Mercedes verhindert. Mosley bestätigte, dass es innerhalb des World Council eine lange Diskussion gab wie man das Team bestrafen wolle. Am Ende sei es aber «für die Fans des Sports besser gelaufen».

(fox)

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