Haben «Spiele gespielt»: Spirig motiviert Gold-Rivalin vor Showdown
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Haben «Spiele gespielt»Spirig motiviert Gold-Rivalin vor Showdown

Kuriose Szenen auf der letzten Laufrunde des olympischen Triathlons: Nicola Spirig und ihre grosse Rivalin Gwen Jorgensen spielen Katz und Maus.

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(Video: SRF)

Es waren Szenen, die man aus Radrennen kennt. Sie wechselten die Strassenseite, mal lief Nicola Spirig voraus, dann wieder Gwen Jorgensen. Dabei blickten sie immer wieder zueinander rüber, sprachen miteinander, manchmal lächelten sie sich sogar an.

Spirig dazu nach dem Rennen: «Wir haben Spiele gespielt», sagte die Silbermedaillengewinnerin gegenüber dem «SRF» mit einem breiten Grinsen. Natürlich ging es darum, wer beim in Führung liegenden Duo auf dem letzten Teilstück für das Tempo sorgt.

Die Schweizerin wollte nicht, also versuchte sie, ihrer Widersacherin den Job als Tempomacherin schmackhaft zu machen. «Ich habe ihr gesagt, dass ich schon eine Medaille habe und sie nicht», so Spirig. Die Zürcherin hat offenbar ein stichhaltiges Argument geliefert. Wenig später zündete Jorgensen den Turbo. Spirig vermochte auf die Tempoverschärfung auf der letzten Laufrunde nicht mehr zu reagieren. Mit grossen Schritten lief die 30-jährige Amerikanerin davon und der Goldmedaille entgegen.

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