Impfweltmeister - Spitäler in Israel schliessen Corona-Intensivstationen
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ImpfweltmeisterSpitäler in Israel schliessen Corona-Intensivstationen

In kaum einem anderen Land wird so viel geimpft wie in Israel. Nun zeigt die rasante Corona-Impfkampagne erste Wirkungen.

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Nur 274 neue Corona-Fälle wurden am Donnerstag registriert.

Nur 274 neue Corona-Fälle wurden am Donnerstag registriert.

REUTERS
Die Corona-Zahlen in Israel gehen stark zurück.

Die Corona-Zahlen in Israel gehen stark zurück.

AFP

Darum gehts

  • In Israel sinken die Corona-Zahlen stark.

  • Mehr als die Hälfte der Einwohner ist bereits geimpft.

  • Die Zahl der Schwerkranken ist so niedrig wie im Dezember.

Die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten in Israel ist trotz weitreichender Lockerungen der Massnahmen erstmals seit mehr als vier Monaten wieder auf unter 300 gefallen. Das Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, es gebe noch 290 Schwerkranke.

Zuletzt war die Zahl am 1. Dezember mit 277 Schwerkranken niedriger gewesen, allerdings damals als Ergebnis des zweiten Lockdowns im Land. Nach dessen Lockerung war die Zahl zunächst wieder gestiegen. Ende Januar gab es noch rund 1200 schwerkranke Corona-Patienten in Israel.

0,5 Prozent Positivitätsrate

Fast vier Monate nach Beginn der rasanten Corona-Impfkampagne werden in dem kleinen Mittelmeerland auch immer weniger Neuinfektionen registriert. Am Donnerstag teilte das Gesundheitsministerium mit, binnen 24 Stunden seien 274 neue Fälle gemeldet worden. Nur 0,5 Prozent von 53’755 Tests fielen demnach positiv aus. Viele Spitäler haben ihre Corona-Intensivstationen bereits geschlossen.

Bisher haben knapp 5,3 Millionen der insgesamt 9 Millionen Israelis eine Erstimpfung mit dem Präparat von Biontech/Pfizer erhalten. Fast 4,9 Millionen Einwohner sind vollständig geimpft. Vor allem Geimpfte und Genesene geniessen wieder viele Freiheiten.

Bhutan impft 60 Prozent der Bevölkerung in neun Tagen

Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in Bhutan vor neun Tagen haben bereits 60 Prozent der Bürgerinnen und Bürger eine erste Impfdosis erhalten. Wie die Behörden des kleinen Landen zwischen Indien und China am Mittwoch mitteilten, wurden 470’000 der insgesamt 770’000 Einwohner geimpft. Die Gesundheitsbehörden nutzten dazu den von Indien gespendeten Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass sich die Behörde nun auf die Impfung von Bürgerinnen und Bürger über 70 Jahren sowie von Menschen mit Behinderung konzentriere. Mit seiner Geschwindigkeit bei den Impfungen liegt Bhutan noch vor Israel, den Seychellen und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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(DPA/fur)

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