Aktualisiert 02.07.2009 09:57

Verwechslung

Spital sterilisiert falschen Patienten

Es ist der Albtraum für jeden, der unters Messer muss: Durch eine Verwechslung wird eine OP durchgeführt, die eigentlich für einen anderen Patienten bestimmt war. Ein Horror, der für einen Schweden jetzt zur bitteren Realität wurde.

Eingesperrt und den Ärzten ausgeliefert: Kaum jemand kann einem Spitalaufenthalt etwas Positives abgewinnen. Besonders die Vorstellung, während einer Operation die Kontrolle über sich selbst abgeben und in die Hände eines wildfremden Menschen legen zu müssen, verursacht bei vielen Patienten ein unwohles Schaudern.

Vasektomie statt Biopsie

In den meisten Fällen verläuft ein Eingriff ohne Komplikationen, doch für einen Schweden folgte am 22. Juni dieses Jahres auf eine chirurgische Prozedur das böse Erwachen: Anstatt eine Biopsie zur Entnahme von Gewebe an seiner Prostata durchzuführen, ist der Mann sterilisiert worden.

Offenbar wurde der Patient, dessen Namen in einem Artikel des Online-Dienstes «UIP.com» unerwähnt blieb, Opfer einer Verwechslung. Dem Medienbericht zufolge versäumten die Verantwortlichen des zentralschwedischen Spitals, die Checks zur Vermeidung solcher Verwechslungen durchzuführen. Der Fall wird jetzt vom schwedischen Gesundheitsamt geprüft.

Horror im Spital - für Sie Realität?

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