Zug: Spitalwirbel nach Chefabgang
Aktualisiert

ZugSpitalwirbel nach Chefabgang

Der Abgang von Robert Bisig als Direktor des Kantonsspitals wirft in Zug hohe Wellen: Seit der Bekanntgabe vor knapp einer Woche sind im Kantonsparlament mehrere Vorstösse eingegangen.

So fordert die FDP beispielsweise, dass der Regierungsrat Einsitz im Verwaltungsrat nehmen müsse. Diese Massnahme soll zu mehr Transparenz und Einfluss führen. Die Alternativen ihrerseits wollen das Spital in eine öffentlich-rechtliche Trägerschaft umwandeln lassen.

Die Spital-Angestellten fordern derweil, dass der ganze Verwaltungsrat zurücktritt. Das Vertrauensverhältnis sei zerstört. Über die Gründe, die zu Bisigs Abgang führten, ist Stillschweigen vereinbart worden. Der zuständige Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder bestätigte gegenüber der «Neuen Zuger Zeitung» lediglich die Rücktrittsforderungen der Angestellten an den Verwaltungsrat.

mfe

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