«Spitzenbedingungen» am Arbeitsplatz

Aktualisiert

«Spitzenbedingungen» am Arbeitsplatz

Die Arbeitszufriedenheit in der Schweiz ist mit 91 Prozent sehr hoch, wie eine internationale Studie belegt. Nur Stress und Rückenbeschwerden machen den Schweizer Arbeitnehmern zu schaffen.

«Insgesamt herrschen bei uns gute bis sehr gute Arbeitsbedingungen», teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Dienstag mit. Die Umfrage für das Jahr 2005 wurde in 31 europäischen Ländern durchgeführt.

Quelle: Seco / Fachhochschule Nordwestschweiz

88 Prozent der Befragten in der Schweiz gaben an, dass sich ihre Arbeitszeiten gut oder sehr gut mit familiären oder sozialen Verpflichtungen verbinden lassen. Sowohl bei den Gesundheitsbeschwerden als auch bei den physischen Belastungen liegt die Schweiz deutlich unter dem europäischen Schnitt.

Quelle: Seco / Fachhochschule Nordwestschweiz

Zudem nehmen überdurchschnittlich viele Erwerbstätige an finanzierten Weiterbildungen teil. Auch Freiräume bei der Gestaltung der Arbeit werden gemäss Erhebung vergleichsweise gut genutzt, wie es in den Unterlagen weiter heisst.

Doch die Studie legt auch Mängel offen: So sieht fast ein Drittel der Beruftätigen die eigene Gesundheit durch die Arbeit beeinträchtigt. Dabei sind Stress, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen die häufigsten Beschwerden.

Quelle: Seco / Fachhochschule Nordwestschweiz

Die Schweiz nahm zum ersten Mal an der Europäischen Erhebung teil. Die Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen führt die Studie seit 1990 alle fünf Jahre durch. Zu den Hauptthemen der Befragung gehören Gesundheit, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Weiterbildungsmöglichkeiten.

(sda)

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