National LeagueNach 3:6-Pleite geht ZSC dieses Mal gegen Zug 2:8 unter

Den ZSC Lions ist die Revanche für die 3:6-Pleite deutlich missglückt. In Zug mussten die Zürcher dieses Mal sogar gleich acht Treffer hinnehmen. Matchentscheidend am Schluss war die Zuger Kaltblütigkeit vor dem Tor.

EV Zug
8 : 2
ZSC Lions
1 / 10
Ein Symbolbild für das Spiel zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions: Während sich die Zuger über ihre Effizienz freuen, herrscht bei den Zürchern Ernüchterung.

Ein Symbolbild für das Spiel zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions: Während sich die Zuger über ihre Effizienz freuen, herrscht bei den Zürchern Ernüchterung.

Foto: Marc Schumacher (freshfocus)
Nach der 3:6-Heimpleite sollte eigentlich die Revanche in Zug folgen. Trotz mehr Torschüssen müssen die Lions aber eine bittere 2:8-Klatsche hinnehmen.

Nach der 3:6-Heimpleite sollte eigentlich die Revanche in Zug folgen. Trotz mehr Torschüssen müssen die Lions aber eine bittere 2:8-Klatsche hinnehmen.

Foto: Marc Schumacher (freshfocus)
Ebenfalls einen klaren Heimerfolg feiert der SC Bern im Derby gegen den EHC Biel. Gleich mit 6:0 schicken die Stadtberner die Seeländer nach Hause.

Ebenfalls einen klaren Heimerfolg feiert der SC Bern im Derby gegen den EHC Biel. Gleich mit 6:0 schicken die Stadtberner die Seeländer nach Hause.

Foto: freshfocus

Noch keine Minute war gespielt in Zug, da kamen bei den ZSC-Fans bereits ungute Erinnerungen auf. Hollenstein musste auf die Strafbank. Keine 24 Stunden zuvor hatten die Lions bereits gegen den EVZ verloren - wegen zu vieler Strafen. Doch die zwei Minuten verstrichen ohne Gegentor.

Kurz darauf war das Déjà-vu perfekt: McLeod und Zehnder erzielten innert wenigen Sekunden zwei Tore. Es war der Anfang eines sehr dunklen Zürcher Abends, der mit einer 2:8-Niederlage endete. Selbst als die Lions nach einem Konter durch Sigrist den Anschluss zum 1:4 schafften, war die Zürcher Hoffnung nur von kurzer Dauer. Gleich im nächsten Angriff fiel das 1:5 durch Geisser.

Dank ihrer Effizienz überholen die Zuger die Zürcher in der Tabelle und liegen nun dank des besseren Torverhältnisses auf dem ersten Platz.

SCB siegt erneut im Derby

Dieses Mal war es kein knappes Derby wie noch am Dienstag, als der SCB in Biel 4:3 siegte. Dieses Mal musste der SC Bern nicht zittern. Oder sagen wir besser weniger zittern. Denn das erste Drittel war umkämpft, die Bieler hatten zu Beginn die besseren Chancen, die Berner wurden später gefährlich, doch treffen tat kein Team. Das änderte sich in Drittel Nummer zwei, als Inti Pestoni nach nur zwei Minuten das Skore eröffnete. Und dann liess der SCB nichts mehr anbrennen, schoss die Bieler bis zur 40. Minute 4:0 ab. Dabei spielten die Bieler nicht etwa schlecht, sie verwerteten aber ihre Chancen nicht - ganz im Gegenteil zum SCB.

Und was tat Biel, das sich am Dienstag noch hartnäckig gezeigt und nie aufgegeben hatte? Die Seeländer konnten im letzten Drittel nicht mehr reagieren, denn der SCB traf nach nur 33 Sekunden bereits zum fünften Mal, Ted Brithén erzielte seinen dritten Saisontreffer. Gregory Sciaroni markierte mit dem 6:0 in der 52. Minute den Endstand. So feierte SCB-Keeper Tomi Karhunen seinen zweiten Shutout der Saison feiern.

Tigers bleiben Letzter

Die SCL Tigers hingegen mussten gegen die Rapperswil-Jona Lakers zweimal innert vier Tagen als Verlierer vom Platz. Am Dienstag hatten die Langnauer noch äusserst knapp 0:1 verloren. Am Freitag war es sogar noch knapper. Denn die Emmentaler mussten sich dieses Mal nach 60 Minuten noch nicht geschlagen geben. Die Entscheidung fiel erst in der Overtime. Aber auch dieses Mal hatten die Lakers das Glück auf ihrer Seite. Kevin Clark entschied die Partie in der 63. Minute mit dem 3:2. Wegen dieser erneuten Niederlage in Serie bleiben die Tigers auf dem letzten Platz kleben.

Big Joe trifft, aber HCD verliert

Der HC Davos muss weiter auf seinen zweiten Saisonsieg warten. Sechs Tage nach dem klaren Erfolg gegen die Lakers setzte es gegen den HC Lugano eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung ab. Nygren rettete die Bündner erst zwei Sekunden vor der Sirene in die Verlängerung. Dort hatten sie aber das Nachsehen. Arcobello traf für die Luganesi, die erst gerade aus der Corona-Quarantäne gekommen waren. Für den HCD erzielte Joe Thornton sein erstes Saisontor. Der NHL-Veteran, der bis zum Saisonstart in Übersee bei den Davosern spielt, traf zum zwischenzeitlichen 2:2.

Durch die Niederlage müssen die Bündner auf dem zweitletzten Tabellenrang ausharren.

Malgin und Bertschy schiessen Ambri ab

Für Denis Malgin war das 1:0 gegen Ambri bereits der vierte Saisontreffer für die Lausanner. Da Christoph Bertschy neben dem 2:0 auch das 3:1 markierte, schloss er an Saisontoren zu Malgin auf. Lausanne besiegte Ambri letztlich 3:2.

(hua/ets)

Zug - ZSC Lions 8:2 (3:0, 3:1, 2:1)

2736 Zuschauer. - SR Stricker/Stolc (SVK), Stuber/Steenstra (CAN). -

Tore: 6. (5:12) McLeod 1:0. 6. (5:47) Leuenberger 2:0. 19. Albrecht (Schlumpf) 3:0. 24. Simion (Hofmann, Kovar) 4:0. 26. (25:14) Sigrist (Noreau) 4:1. 27. (26:39) Geisser 5:1. 31. Thürkauf (Bachofner, Stadler) 6:1. 43. McLeod (Stadler) 7:1. 51. Simion 8:1. 59. Pettersson (Denis Hollenstein, Andrighetto/bei 5 gegen 3) 8:2. - Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Hofmann) gegen Zug, 3mal 2 plus 10 Minuten (Roe) gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Hofmann; Denis Hollenstein.

Zug: Luca Hollenstein; Cadonau, Alatalo; Diaz, Geisser; Schlumpf, Stadler; Wüthrich; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, Senteler, Martschini; Thürkauf, McLeod, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Zehnder.

ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pedretti, Diem, Denis Hollenstein; Pettersson, Prassl, Sigrist; Simic, Schäppi, Wick.

Bemerkungen: Zug ohne Gross und Thorell (beide verletzt), ZSC Lions ohne Bodenmann, Capaul, Flüeler und Krüger (alle verletzt).

Bern – Biel 6:0 (0:0, 4:0, 2:0)

999 Zuschauer. – SR Salonen (FIN)/Müller, Fuchs/Obwegeser. –

Tore: 23. Pestoni 1:0. 28. Jeremi Gerber (Jeffrey) 2:0. 31. Henauer (Pestoni) 3:0. 34. Scherwey (Jeffrey) 4:0. 41. (40:33) Brithén (Praplan, Simon Moser) 5:0. 52. Sciaroni (Bader, Thiry) 6:0. – Strafen: je 2mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Brithén; Janis Jérôme Moser.

Bern: Karhunen; Untersander, Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Zryd; Burren; Scherwey, Jeffrey, Pestoni; Praplan, Brithén, Simon Moser; Sciaroni, Neuenschwander, Ruefenacht; Berger, Heim, Jeremi Gerber; Bader.

Biel: Paupe; Lindbohm, Forster; Kreis, Janis Jérôme Moser; Fey, Rathgeb; Sartori, Schläpfer; Hofer, Ullström, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Fuchs, Nussbaumer, Hügli; Kohler, Gustafsson, Tanner.

Bemerkungen: Bern ohne Blum (verletzt) und Haas (krank), Biel ohne Lüthi, Pouliot (beide verletzt) und Kessler (krank).

Rapperswil-Jona Lakers – SCL Tigers 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 1:0) n.V.

2562 Zuschauer. – SR Urban (AUT)/Hendry, Kehrli/Duarte. –

Tore: 7. Earl (Weibel, Maxwell) 0:1. 24. Egli (Cervenka, Profico) 1:1. 27. Blaser 1:2. 36. Cervenka (Jelovac, Profico) 2:2. 63. Clark (Cervenka) 3:2. – Strafen: je 3mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Cervenka; Maxwell.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Egli, Randegger; Jelovac, Profico; Maier, Sataric; Vukovic, Dufner; Clark, Sobotka, Cervenka; Wick, Rowe, Dünner; Lehmann, Wetter, Eggenberger; Schweri, Ness, Lhotak.

SCL Tigers: Punnenovs; Blaser, Leeger; Glauser, Brannström; Schilt, Erni; Guggenheim, Grossniklaus; Sturny, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Earl, Maxwell, Weibel; Berger, Diem, Neukom; Andersons, Melnalksnis, Kuonen.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Loosli, Moses und Payr (alle verletzt), SCL Tigers ohne Salzgeber (verletzt).

Lugano – Davos 4:3 (1:0, 1:1, 1:2, 1:0) n.V.

3082 Zuschauer. – SR Lemelin/Mollard, Wolf/Betschart. –

Tore: 17. Bürgler (Kurashev/Powerplaytor) 1:0. 27. Fazzini (Arcobello) 2:0. 37. Knak 2:1. 45. Thornton (Nygren/Powerplaytor) 2:2. 48. Suri (Bürgler) 3:2. 60. (59:58) Nygren (Thornton) 3:3 (ohne Torhüter). 64. Arcobello 4:3. – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Davos. – PostFinance-Topskorer: Arcobello; Corvi.

Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Loeffel, Chiesa; Nodari, Wolf; Antonietti, Ugazzi; Fazzini, Arcobello, Carr; Bodker, Kurashev, Suri; Bürgler, Herburger, Lammer; Walker, Morini, Romanenghi.

Davos: Mayer; Nygren, Heinen; Kienzle, Barandun; Buchli, Jung; Meyer; Marc Wieser, Corvi, Ambühl; Palushaj, Thornton, Hischier; Baumgartner, Lindgren, Turunen; Frehner, Egli, Knak.

Bemerkungen: Lugano ohne Lajunen, Sannitz, Wellinger (alle verletzt), Bertaggia, Traber und Zurkirchen (alle krank), Davos ohne Du Bois, Guerra, Herzog, Paschoud, Rubanik und Dino Wieser (alle verletzt). Davos ab 59:24 ohne Torhüter.

Lausanne – Ambri-Piotta 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)

4341 Zuschauer. – SR Borga/Kristijan Nikolic, Huguet/Wermeille. –

Tore: 32. Malgin (Gibbons, Conacher) 1:0. 36. Bertschy (Heldner, Frick) 2:0. 39. Ngoy (Dal Pian) 2:1. 52. Bertschy (Jooris) 3:1. 57. Nättinen (D’Agostini, Flynn/bei 5 gegen 3) 3:2. – Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. – PostFinance-Topskorer: Kenins; Zwerger.

Lausanne: Stephan; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Antonietti; Bertschy, Jooris, Kenins; Conacher, Malgin, Gibbons; Emmerton, Maillard, Almond; Leone, Jäger, Douay.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti, Schwab; D’Agostini, Flynn, Horansky; Nättinen, Müller, Zwerger; Trisconi, Kostner, Rohrbach; Grassi, Dal Pian, Kneubuehler.

Bemerkungen: Lausanne ohne Hudon (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Bianchi, Isacco Dotti, Novotny (alle verletzt), Goi und Incir (beide krank). Ambri-Piotta ab 59:20 ohne Torhüter.

Deine Meinung

Fazit

Die ZSC Lions tauchen ganz tief in der Zentralschweiz und finden sich nach diesen zwei Niederlagen gegen den EV Zug mit vielen Gegentoren wieder auf dem Boden der Realität. Dies nachdem zuvor sehr vieles zusammengepasst hat. Beim nächsten Spiel gegen Ambri-Piotta wird sich zeigen, wie viel die Zürcher aus diesen zwei enttäuschenden Pleiten gelernt haben. Definitiv verbessern muss sich allerdings wieder die Effizienz. Der ZSC hatte am Ende mehr Torschüsse zu verzeichnen als Zug und geht trotzdem als klarer Verlierer vom Eis.

Das Spiel ist aus! Gleich mit 8:2 fegen die Zuger die ZSC Lions vom Eis.

59'

8 : 2

Tor für die ZSC Lions!

In doppelter Überzahl klappt es. Erst scheitern Andrighetto und Pettersson noch, doch dann zieht der Schwede nochmals ab und verwandelt mit einem wuchtigen Schuss.

59'
2'

Nun muss auch noch Albrecht wegen Beinstellens raus. Doppelte Überzahl zu später Zeit für den ZSC.

58'
2'

Strafe für Zugs Cadonau wegen Beinstellens.

56'

Zuger Schaulaufen

Mehr als ein Zuger Schaulaufen ist dies momentan nicht mehr. Grundsätzlich könnte man beim Heimteam noch die Motivation für ein allfälliges "Stängeli" vermuten.

53'

Pedretti Chance

Marco Pedretti steht alleine vor dem Tor, zudem hat Zugs Goalie Hollenstein kein Stock mehr. Doch der Stürmer scheitert am Pfosten.

53'
2'

Und auch Andrighetto muss raus. Der Nationalstürmer hat sich nach Alatalos Foul sogleich revanchiert und die Fäuste sprechen lassen. Da kommt deutlich der Frust zum Ausdruck.

53'
2+2'

Strafe für Alatalo wegen Beinstellens an Andrighetto.

51'

8 : 1

Tor für den EV Zug!

Dario Simion bucht seinen zweiten Treffer am heutigen Abend und verwandelt zum 8:1. Es wahnsinnig deutliches Resultat in der Bossard Arena.

50'
10'

10 Minuten gibt es für Zugs Topscorer Hofmann.

50'

Sigrist nahe am zweiten Treffer

Wiedermal etwas Wirbel vor Luca Hollenstein. Wildes Gestocher mit den Stöcken von Andrighetto und Sigrist, am Schluss verpasst letzterer knapp.

48'

Zug bleibt gefährlicher

Der EVZ bleibt vor dem gegnerischen Tor viel gefährlicher. Während Schüsse der Lions entweder geblockt werden oder das Tor nicht finden, hat man bei Zug immer das Gefühl, die Scheibe könnte ins Tor fallen.

47'

EVZ muss nicht, ZSC kann nicht

Das Spiel plätschert momentan etwas vor sich hin. Das Heimteam muss nicht mehr, die Zürcher können irgendwie nicht mehr. Währenddessen immer wieder lauter Applaus von den Rängen für den starken Auftritt des EVZ.

45'

Enttäuschender ZSC

Ein alles in allem sehr enttäuschender Auftritt der ZSC Lions, neben dem EVZ der grosse Titelfavorit. Nach dem überzeugenden Saisonstart macht sich nun durch diese zwei Duelle mit dem EVZ gewissermassen triste Stimmung breit. Sechs Stück gestern bekommen, heute gar sieben.

43'

7 : 1

Tor für den EV Zug!

Ryan McLeod trifft zum zweiten Mal am heutigen Abend. Seine ersten beiden Treffer auf Schweizer Eis. Der junge Kanadier nimmt Fahrt auf und versenkt die Scheibe eiskalt im nahen Eck.

Weiter geht es mit den womöglich letzten 20 Minuten.

Die anderen Spiele im Überblick

SCB - EHCB 4:0*

SCRJ - SCLT 2:2*

LHC - HCAP 2:1*

HCL - HCD 2:1*

Fazit

Ernüchterung macht sich breit bei den Lions. Nach einem 0:3 im Startdrittel, geht aus das Mitteldrittel mit 1:3 relativ klar verloren. Die offensiv eiskalten Zuger knüpften dort an, wo sie nach den ersten 20 Minuten aufgehört hatten. Simion markierte früh das 4:0 und nur gerade eine Minute nach Sigrists Tor für den ZSC, jubelten die Zuger erneut durch Geissers Treffer. Was geht hier noch im letzten Drittel? Man hat ja schon so einiges erlebt im Eishockey, aber dieser Sieg dürfte dem EVZ nicht mehr zu nehmen sein.

Mit einem satten 6:1 gehen wir in die zweite Pause.

9 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

BR

24.10.2020, 13:18

bald wird die Saison beendet

dominik müller

24.10.2020, 10:15

und wenns wirklich um was geht verliert zug sang und klanglos

Hickeyfan

24.10.2020, 09:59

Ein parteiischer Ref hat heute Davos den einen Punkt geschenkt, anders kann man das nicht nennen. Der grösste Fehlentscheid war 2 Minuten vor Schluss das Foul an Boedker ein klareres Vergehen gibt es nicht aber eben, der HCD musste irgendie bevorzugt werden