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Kitchen Battle BaselSpitzenköche wetzen die Messer für guten Zweck

Zum ersten Mal findet das Kitchen Battle in Basel statt. Dabei duellieren sich vier regionale Kochteams in der Markthalle für einen guten Zweck.

von
mak

Zum ersten Mal findet am 22. Oktober das Kitchen Battle in Basel statt. Das Konzept dabei: Vier regionale Kochteams treten in einem Halbfinal an zwei Abenden gegeneinander an. Eine prominente Jury sowie das Publikum kommen in den Genuss der Kochkünste und bewerten diese. Die gesamten Einnahmen gehen an die Stiftung Cuisine sans frontières.

«Mit dem Krafft Basel, dem Les Gareçons, dem 5 Signori und der Brasserie La Rose haben wir vier qualitativ hochwertige Teams gewinnen können, welche die Entscheidung für die Jury und das Publikum nicht einfach machen werden», sagt Susannah Sundman, Mediensprecherin vom Kitchen Battle Basel. In der Jury sitzen Persönlichkeiten wie Ex-Fussballer Massimo Ceccaroni, Box-Trainer Angelo Gallina, Ex-Crossair-Chef Moritz Suter oder Grossratspräsidentin Elisabeth Ackermann.

Markthalle als Gastronomie-Tempel

2009 fand das erste Kitchen Battle in Zürich statt. «Dieses Jahr haben wir die Aktion auf Basel und Luzern ausgeweitet, um Cuisine sans frontières noch breiter bekannt zu machen und so Spenden zu sammeln», so Sundman. Pro Abend werden 140 Gäste und fünf Jurymitglieder erwartet, die das Dreigänge-Menu der beiden Teams bewerten.

«Das Publikum kann 30, die Jury 25 Punkte vergeben.» Speziell sei auch das Ambiente in der Markthalle. «Diese hat sich in den letzten Jahren zu einem Gastro-Tempel entwickelt und bietet das ideale Ambiente für das Kitchen Battle», so Sundman. In einer Showküche duellieren sich die beiden Kochteams, immer live beobachtbar von den Zuschauern. «Zusätzlich übertragen wir die Arbeiten in der Küche auf eine Leinwand, damit alle Anwesenden das Duell live verfolgen können.»

Überraschungs-Menu zaubern

Die Küchenteams erhalten am Morgen einen Wagen, auf dem die Zutaten bereitstehen. «Wir haben dann zwei Stunden Zeit uns das Menu zu überlegen», sagt Mathias Nydegger, Teamleiter vom 5 Signori. Nydegger freut sich auf die Herausforderung und hofft auf einen Finaleinzug. «Uns geht es aber primär um den guten Zweck der Sache und das freundschaftliche Antreten gegen bekannte Kollegen.»

Am Samstagabend steigt der Final. Einen grossen Preis erhält der Sieger aber nicht. «In diesem Wettbewerb geht es um den guten Zweck, Ruhm und Ehre», so Sundman.

Erlös geht an Indianer

Der gespendete Betrag wird laut Sundman nach Ecuador fliessen. Dort liegen die Indianer am Rio Napo im Clinch mit fremden Siedlern, die den Regenwald abholzen. Die beiden Lager sollen auf einer schwimmende Flussküche den Dialog suchen und ihre Streitigkeiten bei einem guten Essen beiseite räumen.

Zusätzlich soll eine Gastronomieschule eröffnet werden, um der Bevölkerung den Anschluss an den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

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