Spitzenmedizin: Zug tritt neuer interkantonaler Vereinbarung bei
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Spitzenmedizin: Zug tritt neuer interkantonaler Vereinbarung bei

Die Planung der hochspezialisierten Medizin soll zentralisiert werden.

Der Zuger Regierungsrat unterstützt dieses Ansinnen der Schweizerischen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) und beschliesst den Beitritt zur entsprechenden Übereinkunft.

Die neue Interkantonale Vereinbarung über die Koordination und Konzentration der hochspezialisierten Medizin (IVKKM) sieht vor, dass es für Leistungen wie Stammzellen-Transplantation oder Kinderherzchirurgie nur noch eine, von allen Kantonen getragene Planung gibt. Bislang plante jeder Kanton für sich selbst.

Diese Zentralisierung macht für den Zuger Regierungsrat Sinn, wie er am Freitag mitteilte. Der Kanton Zug deckt nur die Grundversorgung sowie einen Teil der spezialisierte Versorgung durch innerkantonale Spitäler ab. Für die hochspezialisierte Behandlung hat er zahlreiche Vereinbarungen mit ausserkantonalen Einrichtungen abgeschlossen.

(sda)

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