Spitzenplätze für Schweizer Reiter in Aachen

Aktualisiert

Spitzenplätze für Schweizer Reiter in Aachen

Der Start zur WM-Generalprobe am CHIO Aachen ist den Schweizer Reitern geglückt. Markus Fuchs klassierte sich auf Granie im Preis von Nordrhein-Westfalen als Dritter und Silvia Iklé bestätigte sich mit Salieri als GP-Fünfte in der Weltspitze der Dressur.

Auf Siegerin Margie Goldstein-Engle (USA) fehlten Fuchs nur rund 1,5 Sekunden. Am Donnerstag ebenfalls fehlerfrei blieben Pius Schwizer und Christina Liebherr. Niklaus Schurtenberger musste sich nur einen kleinen Zeitfehler notieren lassen. Für den Nationenpreis am Freitag nominierte Equipenchef Rolf Grass das Quartett Liebherr, Schurtenberger, Fuchs und Beat Mändli.

Im Vorjahr klassierte sich Silvia Iklé auf Salieri als Vierte im Grand Prix und schaffte den vermeintlichen Durchbruch in der Gilde der Dressur. Dieses Jahr stellte sie ihren 12-jährigen Inländer, den sie selbst ausgebildet hat, dem Richtergremium noch besser und fehlerfrei vor. Doch die Noten entsprachen nicht der geglückten Vorstellung. Mit 72,083 Prozentpunkten, was Platz 5 entsprach, wurde die 57-jährige Zürcherin unterbewertet.

Die Schweizer Equipe klassierte sich hinter Deutschland, Dänemark und Schweden als ausgezeichnete Vierte, was WM-Medaillenhoffnungen weckt. Der Rückstand auf die zweitklassierten Dänen beträgt nur rund 2,5 Punkte. Mit Iklé, Pläge und Krinke qualifizierten sich drei Schweizer für den GP-Spécial - das gab es in Aachen noch nie. (si)

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