Spitzer-Callgirl: Jetzt strippe ich!
Aktualisiert

Spitzer-Callgirl: Jetzt strippe ich!

Nachdem das Callgirls Ashley Dupré durch die Affäre mit dem US-Politiker Spitzer zu zweifelhaftem Ruhm gekommen ist, wittern Produzenten fette Beute – mit einem Lesbenvideo aus Jugendtagen.

«Ein `New York Daily News?-Reporter hat mir eine Million Dollar gespart. Schreiben Sie es auf: Es ist das erste Mal, dass ein Reporter irgendetwas Gutes für mich getan hat», zitiert die angesprochene US-Zeitung Joe Francis. Er ist der Boss von «Girls Gone Wild», einer Porno-Videoproduktion. Was ist da passiert und was hat das ganze mit dem Spitzer Callgirl zu tun?

Die 18-Jährige aus dem Archiv

Die Sache ist denkbar einfach: Nach dem Eklat um die bezahlten Liebesdienste an dem US-Senator Spitzer wollte der Fummelfilmer eigentlich bei dem Callgirl anklopfen und sie fragen, ob sie nicht für ihn drehen wolle. Für den Dreh eines neuen Videos inklusive bot er eine Million Dollar. Dann kam der Journalist und wies darauf hin, dass ein Mädchen in dem Film «Spring Break 2003» der Prostituierten Ashley Dupré recht ähnlich sehe.

Joe Francis stöberte im Archiv und jubilierte: Tatsächlich besass seine Firma bereits Material der inzwischen 22-Jährigen. Sein Angebot zog er selbstredend wieder zurück und vermarktet jetzt das, was er hat. Dupré habe 2003 mit einem Freund in Miami Urlaub gemacht, doch die beiden hätten sich gestritten. Die damals 18-Jährige ging in eine Bar, in der «Girls Gone Wild» nach neuen Darstellerinnen suchte. «Sie sprang in den Bus und fuhr eine Woche mit uns herum», so Francis.

«Duschszenen, die alleine das Geld wert sind»

«Es gibt eine Menge scharfen Stoff», betont der Sprecher der Produktionsfirma, die vor allem für ihre Lesbenszenen mit jungen Frauen bekannt ist. «Wir haben einige wirklich grossartige Aufnahmen von Ashley. Es gibt einige sehr gute Duschszenen, die alleine das Geld wert sind», wirbt Francis, der auf girlsginewild.com das Video jetzt für knapp fünf Dollar verkauft.

Als sie Dupré 2003 beim Trinken erwischt haben, hätten sie ihr ein Busticket gekauft und sie nach Hause geschickt, weil Alkoholkonsum in der Pornokommune verboten sei, berichtet Francis. Knapp vier Jahre später gehörte sie zu dem Ring von Edelprostituierten, dessen Dienste Senator Spitzer als «Klient 9» am 13. Februar in Anspruch nahm. Für Francis dürfte dieser Tag wie Weihnachten gewesen sein…

$$VIDEO$$

«Girls Gone Wild» in Aktion. Quelle: AP

(phi)

Deine Meinung