Lugano-Spieler ist doch nicht corona-positiv

Korb aus Jordans Karriere für 18 000 Dollar versteigert +++ Die Ski-WM 2021 soll verschoben werden +++ Gladbach gegen Bremen ohne Embolo +++ Premier League erlaubt Mannschaftstraining +++ Serey Dié kehrt zum FC Sion zurück +++

Fussball: Zweiter Test des Lugano-Spielers ist negativ

Der am Freitag wegen eines positiven Erst-Tests zu weiteren Abklärungen ärztlich untersuchte Lugano-Spieler ist offenbar doch nicht corona-positiv. Gemäss einem Artikel des «Blick» habe sich der Spieler übers Wochenende ein zweites und drittes Mal testen lassen - beide Male negativ. Ebensowenig habe der Profi Symptome. Absurderweise muss er aber bis auf weiteres in Quarantäne bleiben, so verlangen es die Massnahmen des Kantonsarztes.

Um welchen Spieler es sich handelt, gab der FC Lugano weiterhin nicht bekannt. Blick vermutet, dass es sich dabei um Goalie Noam Baumann oder Verteidiger Linus Obexer handeln könnte.(mrm)

Basketball: Korb aus Jordans Karriere für 18 000 Dollar versteigert

Ein bedeutender Basketball-Korb in der US-Sportgeschichte hat bei einer Auktion 18'000 Dollar eingebracht. In dem Korb versenkte Michael Jordan in den NBA-Playoffs 1989 Sekundenbruchteile vor Schluss den entscheidenden Wurf zum Sieg seiner Chicago Bulls.

Durch das 101:99 gegen die Cleveland Cavaliers kamen die Bulls in der Eastern Conference in die nächste Runde. Ikonisch wurde der Treffer wegen seiner Bedeutung und Jordans Jubelsprung unmittelbar danach. Unter Basketball-Fans heisst der Wurf «The Shot». Der Korb wurde vor dem Abriss der damaligen Halle in Cleveland verkauft und diente den Angaben des Auktionshauses zufolge über mehr als zwei Jahrzehnte einem Privatmann in dessen Einfahrt.

Vor allem durch die ESPN-Doku «The last dance» hatten die Szene und der Treffer zuletzt wieder grössere öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Jordan, der mit den Bulls sechs Mal die Meisterschaft in der NBA gewann, ist für viele Experten der beste Basketball-Profi der Geschichte. (dpa)

Fussball: Gladbach gegen Bremen ohne Embolo

Borussia Mönchengladbach muss im Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Dienstag auf Offensivmann Breel Embolo verzichten. Der Schweizer hat sich in der Partie gegen Bayer Leverkusen (1:3) nach einem Schlag auf die Wade eine schwere Prellung zugezogen. «Bei ihm müssen wir von Tag zu Tag sehen», sagte Trainer Marco Rose am Montag. Tobias Strobl hat sich ebenfalls am Samstag verletzt und einen Muskelfaserriss zugezogen. Der Defensivorganisator muss bis auf Weiteres pausieren und sich am Mittwoch einer MRT-Untersuchung unterziehen. (dpa/boq)

Fussball: Premier League erlaubt Mannschaftstraining

Die Teams der englischen Premier League dürfen seit Montag ins Mannschaftstraining zurückkehren. Die britische Regierung hatte am Sonntagabend die Erlaubnis für die Wiederaufnahme des wettkampforientierten Trainings ohne Einhaltung von Sicherheitsabständen gegeben.

In einer ersten Phase hatten sich die Liga-Bosse zu Beginn der vergangenen Woche auf die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs geeinigt. Die Teams mussten jedoch bislang unter Einhaltung der Abstandsregeln trainieren - Körperkontakt war verboten.

«Diese neuen Richtlinien markieren die letzte Phase einer sorgfältig abgestuften Rückkehr zum Training für Spitzensportler, um das Verletzungsrisiko zu begrenzen und die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten zu schützen», sagte der britische Sportminister Nigel Huddleston am Montag.

In einer dritten und letzten Phase soll dann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Geplant ist laut Premier-League-Boss Richard Masters der 12. Juni. (dpa)

Fussball: Serey Dié kehrt zum FC Sion zurück

Serey Dié verlängert seinen Vertrag bei Neuchâtel Xamax nicht. Stattdessen kehrt der 35-Jährige zu seinem ehemaligen Club FC Sion zurück und unterschreibt einen Vertrag bis 2022. «Ich kenne Serey und sein Temperament. Er hat noch viel auf das Feld zu bringen, wie er kürzlich bewiesen hat. Und ich zähle auch darauf, dass er Werte in die Umkleidekabine bringt, die in den letzten Monaten manchmal fehlten», sagte Club-Präsident Christian Constantin. Serey Dié spielte schon zwischen 2008 bis 2013 beim FC Sion. (boq)

Ski: WM in Cortina soll verschoben werden

Die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo sollen wegen den Folgen der Corona-Pandemie um gut ein Jahr auf 2022 verschoben werden. Das wollen die Italiener dem Weltverband FIS vorschlagen, wie Giovanni Malagò, der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (Coni), am Sonntagabend im italienischen Fernsehen ankündigte.

Demnach werde noch am Montag ein entsprechender Antrag bei der FIS eingereicht. Die WM ist eigentlich für Februar 2021 in den Dolomiten geplant; nun soll sie im März 2022 und damit kurz nach den Olympischen Winterspielen in China nachgeholt werden.(dpa)

Fussball: Sevilla-Profis brechen Corona-Regeln und feiern Gartenparty

Vier Spieler des spanischen Erstligisten FC Sevilla haben gegen die Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus verstossen und sich dafür entschuldigt. Luuk de Jong, Ever Banega, Lucas Ocampos und Franco Vazquez feierten zusammen mit insgesamt zwölf weiteren Personen eine Gartenparty. In Spanien sind aktuell jedoch Versammlungen von mehr als zehn Personen verboten. Ein Bild von der Party veröffentlichte Banegas Frau auf Instagram.

«Ich möchte mich für das entschuldigen, was gestern passiert ist», erklärte Banega am Sonntagabend auf Instagram. Es sei ein Treffen von Teamkollegen und Familie gewesen, und man habe nicht gewusst, dass man im Unrecht sei, schrieb er. «Ich möchte mich bei unserem Verein, unseren Fans und der Gesellschaft im Allgemeinen entschuldigen. Es wird nicht wieder vorkommen.»

Die spanische Regierung hatte am Samstag der Wiederaufnahme des Spielbetriebs ab dem 8. Juni zugestimmt. Die Erlaubnis gilt für die Primera División und auch für die Zweite Liga. Nach den bisherigen Plänen der höchsten Liga soll der Neustart am 12. Juni erfolgen. Einen konkreten Spielplan mit Terminen gibt es aber noch nicht. (dpa)

Fussball: Borisov gewinnt vor tausenden Fans

Bate Borisov hat zum vierten Mal den belarussischen Fussball-Pokal gewonnen – und das vor tausenden Fans. Trotz der Coronavirus-Pandemie hatte der Fussballverband von Belarus 5761 Tickets für das Finale am Sonntag verkauft. Das entsprach aber nur einem Bruchteil der Kapazität des Stadions. Zwar wurden die Fans in der Arena verteilt. Aber viele ignorierten die Sitzordnung und sassen zusammen in Gruppen, die meisten trugen keine Masken. Bate besiegte Dynamo Brest mit 1:0 durch ein Tor von Verteidiger Sachar Wolkow. Einige Fangruppen hatten zuvor ihre Mitglieder aufgefordert, während der Coronavirus-Pandemie nicht an Spielen teilzunehmen.

Staatschef Alexander Lukaschenko hat die Pandemie immer wieder als «Psychose» heruntergespielt, obwohl die Infektionen auch in dem osteuropäischen Land massiv steigen. Bisher haben sich mehr als 18'000 Menschen angesteckt. (nih/dpa)

Formel 1: Russell gewinnt Rennen der Virtual-F1-Serie

Grosse Freude bei George Russell, denn: Er gewinnt zum 2. Mal in Folge ein Rennen der Virtual-F1-Serie. Nach seinem Triumph vor zwei Wochen beim GP von Spanien gewann der 22-jährige Brite auch in Monaco. Russell feierte dabei einen Start-Ziel-Sieg. Zweiter wurde Esteban Gutiérrez, Dritter Charles Leclerc. Das Rennen ist das letzte der virtuellen Serie. Anfang Juli soll es wieder Rennen auf der Strasse geben, sprich: Die Formel-1-Saison 2020 soll starten. (nih)

Fussball: «Zuschauer im Stadion vielleicht schon im Juli möglich»

Gibt es bald wieder Fussballspiele mit Fans? Volle Stadien? Gut möglich. Denn: Daniel Koch, Delegierter des Bundesamtes für Gesundheit im Bereich Coronavirus, hält es für möglich, dass bereits im Juli wieder Zuschauer zu Sportveranstaltungen zugelassen werden können.

Gegenüber dem SRF sagt er: «Der zeitliche Horizont ist schwierig abzuschätzen, es hängt immer von den Fallzahlen ab. Doch sollten diese weiter so sinken wie in den letzten Wochen, dann dürften Sportveranstaltungen mit Zuschauern schon bald, vielleicht bereits im Juli wieder möglich sein.»

Fix ist es also noch nicht. Auch sagt Koch explizit, dass er es nicht entscheiden könne. «Am Ende entscheidet selbstverständlich der Bundesrat, er trägt schliesslich die Verantwortung», sagt der Delegierte. (nih)

Allgemein: New Yorker Sportteams dürfen wieder trainieren

Im besonders heftig von der Coronavirus-Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York können Profisportmannschaften ab sofort wieder trainieren. Nach einer mehr als zweimonatigen Pause könnten professionelle Sportteams aller Ligen wieder mit Trainingscamps beginnen, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag bei seiner täglichen Pressekonferenz.

«Ich glaube, dass die Sportarten, die zurückkommen können ohne Zuschauer im Stadion – die sollten es machen! Macht es! Kümmert euch um das Finanzielle, wenn das geht. Wir wollen, dass das wieder läuft», sagte Cuomo. «Wir wollen, dass die Menschen Sport schauen können.»

Schon zuvor hatte Cuomo immer wieder betont, dass er auf Spiele in den grossen Ligen – ohne Zuschauer in den Stadien – noch in diesem Sommer hoffe. Derzeit sind so gut wie alle grossen Ligen wegen der Pandemie entweder unterbrochen oder haben ihren Saisonstart verschoben. (dpa)

Formel 1: Vettel zu Aston-Martin?

Ex-Rennfahrer David Coulthard hält einen Wechsel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel zum neuen Rennstall Aston Martin für möglich. Dies könnte «eine Option» sein, man müsste nur ein bisschen querdenken, sagte der 49 Jahre alte Brite im Podcast «F1 Nation» auf F1.com und ergänzte: «An diesem Punkt seiner Karriere könnte Vettel eine brillante Ergänzung in so einem Team sein.» Er sei immer noch sehr schnell und könne sein ganzes Wissen und seine ganze Erfahrung aus den Jahren bei Red Bull und Ferrari einbringen, sagte der ehemalige Vizeweltmeister Coulthard.

Der 32 Jahre alte Vettel muss Ferrari am Saisonende nach sechs Jahren verlassen. Die Zukunft des Deutschen ist weiter ungeklärt, ein frühes Karriereende nicht ausgeschlossen. Vettel bleiben nur wenige Optionen, auch künftig in der Formel 1 zu fahren. Zuletzt wurde viel über einen Wechsel zu Branchenführer Mercedes spekuliert, die Silberpfeile schlossen jedoch schnelle Verhandlungen zunächst aus.

Der britische Sportwagenbauer Aston Martin will im nächsten Jahr auch mit einem Werksteam in der Formel 1 starten und bald auch die Spitze angreifen. Chef des Projekts ist der kanadische Unternehmer Lawrence Stroll. Mit einer Investorengruppe hat er mehr als 600 Millionen Euro in den angeschlagenen Autobauer gepumpt. 2021 wird Strolls aktuelles Team Racing Point, für das auch sein Sohn Lance fährt, zum Werksrennstall von Aston Martin. (nih/dpa)

Allgemein: Abschlussprüfungen im Fussballstadion

Beim Fussball dürfen in der Corona-Krise keine Fans in die Stadien – die SpVgg Greuther Fürth kann ihren Sportpark am Ronhof nun immerhin für einen guten Zweck teilweise öffnen. Der Verein aus der 2. Bundesliga lädt Partnerschulen ein, in den Räumen der Haupttribüne Abschlussprüfungen abzuhalten. In den kommenden Wochen nutzen verschiedene Schulen das Angebot, um unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln Prüfungen und Abschlussfeiern abzuhalten.

Die Fürther boten dies den Schulen nach eigenen Angaben kostenfrei an, ein entsprechendes Hygienekonzept wurde genehmigt. «Es ist schön zu sehen, dass wir einigen so helfen können», sagte Geschäftsführer Holger Schwiewagner am Sonntag. (dpa)

Fussball: Bundesliga wieder mit sehr guter Einschaltquote

Auch der zweite Bundesliga-Spieltag nach der Corona-Pause hat dem Pay-TV-Sender Sky starke Quoten beschert. Eine Woche nach dem nach eigenen Angaben reichweitenstärksten Bundesliga-Samstag der Sendergeschichte schalteten auch diesmal über drei Millionen Zuschauer am Samstagnachmittag ein. Es habe sich um die zweithöchste Reichweite seit Beginn der Messung im Jahr 2011 gehandelt, teilte Sky am Sonntag mit.

Neben den Einzelübertragungen der vier 15.30-Uhr-Spiele und der Konferenz im Pay-TV zeigte der Sender in seinem Free-TV-Kanal Sky Sport News HD am Samstag ebenfalls die Konferenz. Nach Angaben des Senders hatten 3,08 Millionen Zuschauer am Samstagnachmittag Sky eingeschaltet, davon 1,65 Millionen Fans die Konferenz im Free-TV. Am Samstagnachmittag hatte der Sender damit einen Marktanteil von über 20 Prozent. Das Abendspiel von Rekordmeister FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt sahen 1,24 Millionen Interessierte.

Die ARD-«Sportschau» kam mit ihren Spiel-Zusammenfasssungen im Schnitt auf 3,77 Millionen Fans und erreichte einen Marktanteil von 16,6 Prozent. Beide Werte lagen damit unter denen der Ausstrahlung des Neustarts vor einer Woche. Am späten Abend waren noch 1,78 Millionen Zuschauer beim «Aktuellen Sportstudio» im ZDF dabei, der Marktanteil lag bei 9,4 Prozent. Auch hier wurden in der vergangenen Woche leicht höhere Quoten erzielt. (dpa)

Fussball: Saisonstart in Frankreich im August

Nach dem Coronavirus-bedingten Saison-Abbruch 2019/20 soll in Frankreich ab Mitte August wieder Fußball gespielt werden. In der Ligue 1 soll die neue Spielzeit am 23. August starten, in der zweiten französischen Liga einen Tag vorher, wie aus einem Protokoll des Ligaverbands LFP hervorgeht. Die beiden Starttermine sind bislang jedoch nur vorläufig gültig. Man müsse noch die Entscheidung der Uefa über den weiteren Verlauf der europäischen Wettbewerbe abwarten, heisst es in dem Online-Dokument weiter. In beiden Spielklassen war die Saison 2019/20 wegen der Coronavirus-Pandemie Ende April abgebrochen worden, von der Frankreich besonders getroffen wurde. Paris Saint-Germain mit den Stürmerstars Neymar und Mbappé wurde Meister.

Nicht alle Vereine waren mit dem Abbruch der Saison zufrieden. Lyon, Amiens und Toulouse gingen sogar gerichtlich dagegen vor. Doch ihr Vorgehen blieb erfolglos. Lyon verpasst wegen des Abbruchs die Europa-League-Plätze, ist aber wie Paris Saint-Germain noch in der unterbrochenen K.-o.-Phase der Champions League. Amiens und Toulouse befinden sich auf den Abstiegsplätzen und müssen in der nächsten Saison in der zweithöchsten Spielklasse antreten.(dpa/ets)

Fussball: Zwei weitere positive Corona-Test in der Premier League

Die zweite Testreihe bei den 20 Teams der englischen Premier League hat zwei positive Coronavirus-Fälle ergeben. Es seien insgesamt 996 Spieler und Mitglieder des Trainer- und Betreuerstabs getestet worden, wie die Fussball-Liga am Wochenende mitteilte. Die Namen der positiv Getesteten von zwei Clubs, die nun für sieben Tage in Quarantäne müssen, nannte die Premier League nicht. Die Tests waren von Dienstag bis Freitag genommen worden.

Die erste Testreihe, deren Ergebnisse am vergangenen Dienstag veröffentlicht worden waren, hatte sechs Infizierte von drei Teams unter insgesamt 748 Personen ergeben. Diese sechs seien bislang nicht erneut getestet worden, weil sie immer noch in Selbst-Isolation seien, hiess es weiter.

Premier-League-Boss Richard Masters hatte sich zuletzt optimistisch über einen möglichen Neubeginn geäussert. Seit dem 19. Mai dürfen die Teams der Premier League wieder in Kleingruppen trainieren, jedoch ohne Körperkontakt. Laut Medienberichten könnte sich der geplante Neustart um eine weitere Woche bis zum 19. Juni verzögern. Wegen der Corona-Pandemie ist der Spielbetrieb seit März unterbrochen. (dpa)

Ski alpin: Anna Veith tritt zurück

Die Österreicherin Anna Veith beendet ihre Skikarriere mit 30 Jahren. Auf ORF sagte sie, dass sie nächste Saison nicht mehr im Weltcup antreten wird. Neben zwei Siegen im Gesamtweltcup (2013/14 und 2014/15) holte sich Veith drei Medaillen an Olympischen Spielen: 2014 gewann sie in Sotschi Gold im Super-G und Silber im Riesenslalom. 2018 wurde sie in Pyeonchang Zweite im Super-G. Dazu holte sie sich drei mal Gold bei Weltmeisterschaften. Insgesamt stand sie im Weltcup 15-mal zuoberst auf dem Podest.

Veith erlitt in ihrer Karriere immer wieder schwere Blessuren. 2015 verletzte sie sich schwer am Knie, 2019 riss sie sich das Kreuzband. (tmü)

Ein Karriere voller Erfolg: Anna Veith mit den Trophäen und Medaillen der letzten Jahre. (Bild: Keystone)

Basketball: NBA-Fortsetzung im Disneyland?

Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA hat Gespräche mit Disney über eine Fortsetzung der Saison auf dem Gelände von Disney World in Orlando bestätigt. NBA-Sprecher Mike Bass sagte am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur AP, die Gespräche seien aber noch in einem informellen Stadium.

Das Gelände, auf dem es nahezu 24 000 Hotelzimmer gibt, solle auch für Training und Unterbringung genutzt werden. Teil von Disney World ist der ESPN Wide World of Sports Complex mit diversen Arenen. Der vor allem zu Disney gehörende US-Sender ESPN hatte berichtet, der Neustart der Saison solle noch vor Ende Juli erfolgen. Laut NBA-Sprecher Bass arbeitet die Liga mit Experten und Behörden an einem Konzept, das die Gesundheit aller Beteiligten sichern soll.

Das Walt Disney World Resort ist mit einer Gesamtfläche von 15 000 Hektar einer der grössten Freizeitpark-Komplexe der Welt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die NBA-Saison seit Mitte März unterbrochen. Zur Debatte standen zuletzt auch Spiele im Glücksspielparadies Las Vegas oder in Houston. (dpa)

Fussball: Götze verlässt Dortmund nach der Saison

Mario Götze wird Borussia Dortmund nach dieser Saison definitiv verlassen. Das bestätigte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Samstag vor der Partie beim VfL Wolfsburg im TV-Sender Sky. «Wir sind übereingekommen, dass wir die Zusammenarbeit nach der Saison nicht fortsetzen werden», sagte Zorc. Die Entscheidung habe man «gemeinsam getroffen». Der deutsche Siegtorschütze im WM-Finale 2014 gegen Argentinien spielte in den Planungen von Trainer Lucien Favre zuletzt keine Rolle mehr. Die Entscheidung sei «auch in seinem Sinne», sagte Zorc über Götze. Wohin der 27-Jährige Mittelfeldspieler wechselt, ist noch unklar. (dpa)

Fussball: Spanien gibt grünes Licht für Liga-Neustart ab 8. Juni

Die spanischen Fussball-Profiligen dürfen ab dem 8. Juni den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Das gab Ministerpräsident Pedro Sánchez am Samstag in einer Rede an die Nation bekannt. Die Erlaubnis gilt für die Primera División und auch für die zweite Liga. Nach den bisherigen Plänen der La Liga soll der Neustart am 12. Juni erfolgen. Einen konkreten Spielplan mit Terminen gibt es aber noch nicht.

Der Spielbetrieb ist in Spanien seit dem 12. März unterbrochen. In der Primera División liegt der FC Barcelona mit Weltfussballer Lionel Messi nach 27 von insgesamt 38 Runden mit 58 Punkten auf Platz eins. Der Tabellenzweite Real Madrid hat nur zwei Zähler Rückstand, während der FC Sevilla als Dritter mit 47 Punkten nur noch sehr wenige Titelchancen hat.

Mit mehr als 230'000 Infektionsfällen und über 28'000 Toten ist Spanien eines der von der Coronavirus-Pandemie am schwersten getroffenen Länder. Nach Angaben der La Liga wurden zuletzt acht von rund 2500 Spielern und Mitarbeitern von Clubs der 1. und 2. Liga positiv auf das Coronavirus getestet. (dpa)