Aktualisiert 04.06.2015 16:00

Melissa McCarthy

«Spott ist die beste Art des Humors»

Im Actionfilm «Spy» verwandelt sich Melissa McCarthy von der Schreibtischkraft in eine Superspionin. 20 Minuten hat sie in London getroffen.

von
Raya Abirached

Melissa McCarthy, würden Sie den Film «Spy» als Spionage-Parodie bezeichnen?

Nein. Das war uns sehr wichtig, und das Erste, worüber Paul Feig und ich gesprochen haben, nachdem ich das Drehbuch gelesen hatte. «Du willst nicht, dass das eine Parodie wird, oder?», fragte ich ihn. Seine Antwort: «Nein, absolut nicht.»

Was gefällt Ihnen besonders an der Rolle der CIA-Agentin Susan Cooper?

Mir gefällt, dass sie zu Beginn unsicher und nicht selbstbewusst ist, zugleich aber über ausgeprägte Fähigkeiten verfügt. Ich wollte auf keinen Fall, dass sie so wirkt, als ob sie nicht wissen würde, was sie tut. Sie darf an sich zweifeln, aber dennoch sehr klug sein. Ich musste ihre Entwicklung im Film genau beobachten.

Wie viel haben die anderen Schauspieler zur Bildung ihrer Rolle beigetragen?

Sehr viel. Bei Jason Statham wussten wir, dass es kampflustig werden würde. Er spielte seine Rolle auf eine so grossartige, strenge und intensive Art, dass die Figur sich zu etwas Neuartigem entwickelte.

Was schauen Sie persönlich gerne und was inspiriert Sie?

Es gibt so vieles, das mich zum Lachen bringt. Es ist okay, die Zielscheibe des Spotts zu sein. Es ist meine liebste

Art des Humors. Es macht so viel Spass, und solange

es nicht böswillig ist, bin ich dabei.

«Spy» startet am 4. Juni in den Deutschschweizer Kinos.

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