25.07.2014 18:40

User regen sich auf

«Sprachnachrichten auf WhatsApp nerven»

Seit bald einem Jahr kann man via WhatsApp auch Sprachmitteilungen versenden. Nutzer finden die Funktion nervig. Was halten Sie vom Voice-Tool?

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tab
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Nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland, England oder Hongkong ist WhatsApp die klare Nummer eins. In der Vergangenheit fiel die Messaging-App aber auch durch mangelnde Sicherheit auf. Das soll sich mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nun ändern.

Nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland, England oder Hongkong ist WhatsApp die klare Nummer eins. In der Vergangenheit fiel die Messaging-App aber auch durch mangelnde Sicherheit auf. Das soll sich mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nun ändern.

Onavo
Alternativen zu WhatsApp gibt es viele. Aus der Schweiz kommt Threema. Die App ermöglicht dank End-to-End-Verschlüsselung eine abhörsichere Kommunikation.

Alternativen zu WhatsApp gibt es viele. Aus der Schweiz kommt Threema. Die App ermöglicht dank End-to-End-Verschlüsselung eine abhörsichere Kommunikation.

Colourbox / threema.ch
Die Swisscom-App iO ist gratis und verfügbar für iOS und Android. Mit iO kann man mit anderen iO-Nutzern über das Internet gratis telefonieren, chatten oder Bilder austauschen. Funktioniert auf der ganzen Welt. Die Swisscom garantiert, dass die Benutzerdaten in der Schweiz gelagert werden.

Die Swisscom-App iO ist gratis und verfügbar für iOS und Android. Mit iO kann man mit anderen iO-Nutzern über das Internet gratis telefonieren, chatten oder Bilder austauschen. Funktioniert auf der ganzen Welt. Die Swisscom garantiert, dass die Benutzerdaten in der Schweiz gelagert werden.

Mittlerweile hat es wohl schon jeder erlebt: Eine Whatsapp-Nachricht kündigt mit einem eigens ausgewählten Ton ihre Ankunft an. Man öffnet die Botschaft in Erwartung eines Texts und vielen bunten Smileys – stattdessen entdeckt man einen weissen Balken, auf der linken Seite ein bereits vom mittlerweile historischen Kassettenrekorder bekanntes «Play»-Symbol, eine Tonspur und rechts ein Bild.

Neu ist das Ganze nicht, aber umso nerviger – finden jedenfalls WhatsApp-User. Seit bald einem Jahr kann man mit der beliebtesten Chat-App der Schweiz nicht nur Kurznachrichten, Bilder und Videos verschicken, sondern auch Sprachmitteilungen – quasi wie mit einem Funkgerät. Auf der rechten Seite neben dem Texteingabefeld drückt man auf das Mikrofonsymbol, erzählt seinen Sermon und lässt los. Die Geschichte erscheint innert Sekunden auf dem Display des gewünschten Zuhörers.

«Ich denk mir: Halt die Fresse!»

Doch will der die Nachricht auch wirklich hören? Nein, sagt User «hhgs»: «Sprachnachrichten auf WhatsApp nerven. Man hat schliesslich nicht immer die Gelegenheit, sie anzuhören – eine Textnachricht kann man hingegen immer mal schnell lesen.»

Auch «Kingstyler001» findet das Voice-Tool doof: «Mit der Zeit wird es nervig, da man immer mal wieder versehentlich auf das Mikro klickt», schreibt er auf einem Blog im Internet.

«F.R.» warnt sogar seine Freunde: «Ich kann nur hoffen, dass es die Leute unterlassen, mir solche Nachrichten zu schicken. Mich nervt Whatsapp sowieso. Das wäre dann der endgültige Killer.» Twitter-Userin «unlebhaft» zwischert: «Habt ihr auch solche Leute, die euch bei Whatsapp mit Sprachnachrichten nerven und ihr euch nur denkt #HALTDIEFRESSE !»

Was finden Sie? Regen Sie sich auch über die Sprachnachrichten ihrer Freunde auf? Oder finden Sie die Funktion toll? Diskutieren Sie im Talkback oder schreiben Sie uns ein Mail an feedback@20minuten.ch

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