Aktualisiert 14.05.2020 12:29

AKW bei Karlsruhe

Sprengung von Kühltürmen wurde geheimgehalten

Am Donnerstagmorgen kam es in Deutschland zu einer Sprengung. Dies wurde im Vorfeld nicht genauer kommuniziert.

von
dmo

  • In Deutschland wurden zwei Kühltürme gesprengt.
  • Man wollte Schaulustige fernhalten.
  • Das gelang nur teilweise.

6.05 Uhr zeigte die Uhr am Donnerstagmorgen an, als im stillgelegten AKW Philippsburg bei Karlsruhe die beiden riesigen Kühltürme unter lautem Krachen in sich zusammenfielen. Die Sprengung gab die Energie Baden-Württemberg auf Twitter bekannt.

Aufgrund der herrschenden Corona-Krise wurde der Zeitpunkt der Sprengung lediglich auf 48 Stunden eingegrenzt, eine genaue Uhrzeit gab es nicht. So wollte man grössere Menschenansammlungen, die dem Spektakel beiwohnen wollten, verhindern. Dies klappte aber nur teilweise. Einige Schaulustige fanden sich dann doch ein, um einen letzten Blick auf die Betonriesen zu erhaschen.

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16 Kommentare
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ElisaA.

15.05.2020, 10:52

@Madsee Dass man ein KKW nicht mal einfach so durch Sprengung zurück baut, ist aber schon klar, oder?! Dafür müssen Rückbauzentren gebaut werden, in denen die kontaminierten Komponenten dekontaminiert und freigemessen oder für die Endlagerung vorbereitet werden. Solche Konditionierungsanlagen werden nicht mal eben in einem Monat gebaut.

Marina

14.05.2020, 17:20

Der Zusammenfall erinnert mich an die WTC..... hmmm

Uschle

14.05.2020, 16:54

Wartet es ab,es wird wieder AKW geben