Leichtathletik: Sprinter Chambers versuchts mit Rugby
Aktualisiert

LeichtathletikSprinter Chambers versuchts mit Rugby

Nach seinem missglückten Ausflug zum American Football will es der geständige Dopingsünder Dwain Chambers nun mit Rugby versuchen.

Der Hallen-WM-Zweite über 60 m kündigte zugleich an, dass er weiterhin um einen Olympia-Startplatz kämpfe.

Nach den Regeln des Britischen Olympischen Komitees (BOA) ist Chambers als Dopingsünder lebenslang von Olympischen Spielen ausgeschlossen. Dagegen will Chambers nun gerichtlich vorgehen. «Ich möchte nach Peking. Ich werde am Samstag 30 und das ist meine letzte Chance», sagte der Sprinter, der derzeit ein Rugby-Probetraining mit Englands Super-League-Schlusslicht Castleford absolviert.

Chambers war in den Balco-Skandal verwickelt und hatte wegen Dopings seine beiden EM-Goldmedaillen von München 2002 zurückgeben müssen. Nachdem er sich ohne grossen Erfolg bei den Hamburg Sea Devils im American Football versucht hatte, kehrte er zur Leichtathletik zurück. An den Hallen-WM Anfang März in Valencia, wo ihn der britische Verband nur widerwillig hatte teilnehmen lassen, feierte Chambers als Zweiter über 60 m ein gelungenes Comeback.

(si)

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