Aktualisiert 09.07.2014 15:29

Lütisburg SGSpritzen am Steinstrand der Thur gefunden

Die Abfallmenge entlang der Thur bei Lütisburg hat massiv zugenommen. Dieses Jahr wurden sogar Spritzen gefunden. Nun wollen die Behörden handeln.

Drogenhandel und liegen gelassene Spritzen: Die alte Thurbrücke bei Lütisburg.

Drogenhandel und liegen gelassene Spritzen: Die alte Thurbrücke bei Lütisburg.

«Im Durchschnitt bleibt nach einem schönen Wochenende eine halbe Tonne Abfall zurück», sagt die Lütisburger Gemeindepräsidentin Imelda Stadler gegenüber der Wiler Zeitung. Nach Pfingsten habe man sieben Container mit Abfall gefüllt - trotz grosser Kübel, welche die Gemeinde aufstellt.

Hunderte Erholungssuchende kommen hier jedes Wochenende an den Steinstrand bei der alten Thurbrücke zum Baden und Grillieren. Zurück bleiben Büchsen, Plastikfolien und Essensreste - und neuerdings auch Spritzen. «Das hat uns zusätzlich alarmiert», so Imelda Stadler. Auch habe es Hinweise gegeben, dass auf dem Thurareal mit Drogen gehandelt werde. Dies wolle man strikt unterbinden.

Parkplätze reduziert

Bei der Kantonspolizei St.Gallen nimmt man die Hinweise ernst. Man wolle vermehrt ein Auge auf das Gebiet werfen, so Polizeisprecher Hanspeter Krüsi. Dass in Naherholungsgebieten Spritzen gefunden werden, sei sonst eher selten. Man sei froh um entsprechende Hinweise aus der Bevölkerung.

Stadler betont: «Wir wollen das Thurareal als Naherholungsgebiet aufrechterhalten.» Dafür brauche es aber Ordnung. Die Gemeinde hat deshalb verschiedene Massnahmen beschlossen. Vor allem sollen die Zahl der Parkplätze reduziert und die Zufahrtswege eingeschränkt werden. (20 Minuten)

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