Rad: Spuren von Dynepo in Rasmussens Urin
Aktualisiert

RadSpuren von Dynepo in Rasmussens Urin

In Urinproben des dänischen Radprofis Michael Rasmussen sind laut der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) Spuren von Dynepo gefunden worden.

Rasmussen gilt allerdings nicht als positiv getestet, weil die Nachweisbarkeit der aus menschlichen Zellen hergestellten Form von EPO juristisch noch nicht eindeutig geklärt ist. Das Labor in Châtenay-Malabry, das die Proben untersuchte, hat dem internationalen Radsport-Verband (UCI) mitgeteilt, dass Spuren von Dynepo einwandfrei nachgewiesen worden sind.

Die Urinproben stammen von der Tour de France 2007, bei der Rasmussen als Führender von seinem Rabobank-Team suspendiert und aus dem Rennen genommen worden ist, weil er falsche Angaben über seinen Trainingsort gemacht und damit Doping-Kontroll-Termine verpasst hatte.

(si)

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