111 Millionen Fans – «Squid Game» bricht den Zuschauerrekord auf Netflix
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111 Millionen Fans«Squid Game» bricht den Zuschauerrekord auf Netflix

Was sich abgezeichnet hat, ist nun Realität: Die südkoreanische Serie «Squid Game» hat das britische Kostümdrama «Bridgerton» vom Netflix-Thron gestossen.

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«Squid Game» bricht weltweit alle Rekorde. Die südkoreanische Serie ist auch in der Schweiz auf Platz 1 der Netflix-Charts.

«Squid Game» bricht weltweit alle Rekorde. Die südkoreanische Serie ist auch in der Schweiz auf Platz 1 der Netflix-Charts.

AFP
In «Squid Game» treten rund 500 Protagonisten und Protagonistinnen in scheinbar harmlosen Kinderspielen gegeneinander an. 

In «Squid Game» treten rund 500 Protagonisten und Protagonistinnen in scheinbar harmlosen Kinderspielen gegeneinander an.

AFP
Wer in einem Spiel ausscheidet, wird auf der Stelle exekutiert.

Wer in einem Spiel ausscheidet, wird auf der Stelle exekutiert.

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Die südkoreanische Serie «Squid Game» ist die bisher erfolgreichste Netflix-Produktion mit den höchsten Zuschauerzahlen. Das gab der amerikanische Streaming-Dienst am Mittwoch bekannt. «<Squid Game> hat offiziell 111 Millionen Fans erreicht – und ist damit unser grösster Serienstart aller Zeiten!», schrieb das Unternehmen auf seinem Twitter-Account.

«Squid Game» erreichte die Zuschauerzahl in nur 27 Tagen seit der Premiere am 17. September. Der vorherige Rekordhalter war das britische Kostümdrama «Bridgerton» gewesen, das ab Dezember 2020 in den ersten 28 Tagen von 82 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern gestreamt worden war.

Bei «Squid Game» gehts um Leben und Tod

Bei «Squid Game» wird in neun Folgen die Geschichte von knapp 500 Menschen erzählt, die sich alle hoch verschuldet haben. Sie treten in scheinbar harmlosen Kinderspielen gegeneinander an, um ein Preisgeld in Millionenhöhe zu gewinnen. Doch der makabere Wettbewerb lässt keine zweite Chance zu: Wer es nicht in die nächste Runde schafft, wird umgehend getötet.

In seinem Heimatland hat «Squid Game» vor allem wegen seiner offenen Gesellschaftskritik den Zeitgeist getroffen. Wachsende Ungleichheit, Diskriminierung sozialer Minderheiten, extremer Leistungsdruck: Fast alle grossen Probleme des Landes werden in der Serie aufgegriffen.

Dass die derzeit erfolgreichste Streaming-Serie ausgerechnet aus Südkorea kommt, ist kein Zufall. Die Regierung in Seoul fördert seit Ende der 90er-Jahre gezielt den Kulturexport als wirtschaftliche Wachstumsbranche. Zuletzt hatte das Land grosse, internationale Erfolge hervorgebracht, allen voran mit der Boyband BTS.

Auch in der Schweiz steht die Brutalo-Serie auf Platz 1 der Netflix-Charts. Hiesige Firmen sind auf den Hype aufgesprungen.

Hinter der deutschen Synchronisation der Erfolgsserie steckt auch eine Schweizerin. Die Bündnerin Flavia Vinzens (32) leiht Kang Sae-byeok (gespielt von HoYeon Jung), einer der Hauptfiguren, die Stimme.

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

Agredis, Gewaltberatung von Mann zu Mann, Tel. 078 744 88 88

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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(AFP/job)

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