Aktualisiert 12.02.2015 09:54

Abend voller Pannen

SRF kann Twitter nicht von Instagram unterscheiden

Das SRF hatte gestern definitiv nicht seinen besten Abend: Zuerst zerspringt im «10vor10»-Studio eine Lampe – dann folgt auch noch die grosse Social-Media-Panne.

von
scy

Es passiert, als Stefan Klapproth einen Beitrag über die Auswirkungen der Zuwanderung im Tessin anmoderieren will. «Im Süden des Landes blickte man schon vor der Abstimmung über die Initiative am kritischsten auf die Zuwanderung. Im Tessin haben fast 70 Prozent ...», beginnt der 56-Jährige.

Dann plötzlich klirrt es laut. Klapproth ist kurz irritiert, bleibt aber souverän. «Jetzt ist eine Lampe zersprungen, aber das hat politisch nichts zu bedeuten», meint der TV-Mann mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen. Und fährt fort. Eine Studio-Panne, wie sie das eine oder andere Mal vorkommen kann.

Twitter ist nicht gleich Instagram

Nicht passieren dürfte dem SRF indes folgender Lapsus: Im Magazin zur Ski-WM in Vail/Beaver Creek geht es unter anderem um Dominique Gisin, die nach einer schweren Verletzung eher überraschend im Riesenslalom starten will. Die 29-jährige Engelbergerin gibt ihren Entscheid via Social Media bekannt. Gisins Instagram-Profil wird eingeblendet.

Doch was verkündet die Off-Stimme? «Auf Twitter hat Gisin heute verkündet, dass sie bereit ist für den Riesenslalom.» Twitter und Instagram – zwei Netzwerke, die sich in Grafik und Inhalt deutlich voneinander abgrenzen. Doch das SRF scheint mit dieser Unterscheidung seine liebe Mühe zu haben.

Den Beitrag zur Social-Media-Panne gibt es hier zu sehen.

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