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Beef mit WetterfroschSRF-Mann liefert sich mit Kachelmann Twitter-Fight

Für einmal teilt das SRF richtig aus: Das Schweizer Fernsehen hat sich auf Twitter einen Schlagabtausch mit Jörg Kachelmann geliefert.

von
ink
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Mit diesem Tweet hat alles angefangen: Jörg Kachelmann stichelt gegen das SRF. Ein Korrespondent würde das Wort «Auschwitz» falsch aussprechen.

Mit diesem Tweet hat alles angefangen: Jörg Kachelmann stichelt gegen das SRF. Ein Korrespondent würde das Wort «Auschwitz» falsch aussprechen.

Screenshot Twitter
Das lässt das SRF nicht auf sich sitzen.

Das lässt das SRF nicht auf sich sitzen.

Screenshot Twitter
Kachelmann stichelt nach und degradiert das Schweizer Fernsehen zum «lokalen Seifensender».

Kachelmann stichelt nach und degradiert das Schweizer Fernsehen zum «lokalen Seifensender».

Screenshot Twitter

Wer hätte gedacht, dass das SRF so frech sein kann? Ein Mitarbeiter mit dem Kürzel ^um teilte gestern Abend auf dem Twitterprofil der SRF News richtig aus. Der Kontrahent im verbalen Schlagabtausch: Jörg Kachelmann. Anstatt den Seitenhieb des Wettermanns über eine der Sendungen – wie auch sonst – zu ignorieren, stieg der SRF-Angestellte voll darauf ein und gab dem ehemaligen SRF-Mitarbeiter Saures retour.

Dass Social-Media-Beiträge bei angesehenen Medien für einen Lacher sorgen können, zeigten in der Vergangenheit bereits Zeitungen wie die «Bild» oder die «Welt». Beide Publikationen liefern sich auf Twitter regelmässig kleine Machtkämpfe. Als «Bild» zum Beispiel einen Artikel mit «Er täuschte uns alle» ankündigte und «Die Welt» daraufhin ein schelmisches «Uns nicht ;)» postete, kam es zu folgendem erheiterndem Schlagabtausch:

Der Leser scheint solche kleinen Ausraster zu mögen, denn das Medium wirkt plötzlich menschlich. Der Beweis: Die Retweet-Zahlen der Beiträge schnellen bei solchen Posts in ungeahnte Höhen, während sie sonst eher im einstelligen Bereich dümpeln. Es sitzen also keine Roboter in diesen Redaktionen, die stur ihre News-Geschichten auf Twitter absetzen, sondern richtige Individuen mit Gefühlen und Herzschlag. Das SRF hat nun mit dem forschen ^um bewiesen, dass auch das Schweizer Fernsehen über eine Prise Humor verfügt. Zumindest auf Twitter.

Ganz so lustig fanden es die Verantwortlichen des Senders dann aber doch nicht. «Die Interaktion mit unserer Leserschaft liegt uns am Herzen. Der besagte Diskurs am Dienstagabend lief aber sicher nicht so ab, wie sich das SRF vorstellt», so Mediensprecher Stefan Wyss zu 20 Minuten. «Hierbei hatte ein Mitarbeiter seine persönliche Meinung zu stark eingebracht.»

Die gesamte Unterhaltung der beiden Streithähne finden Sie in der Bildgalerie. Was halten Sie vom neuen Twitter-Ton des SRF? Stimmen Sie ab.

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