27.07.2015 22:42

StaatsfernsehenSRG muss 20 Millionen Franken einsparen

Die staatlichen Fernseh- und Radiosender in allen Landesteilen sind vom Sparkurs betroffen. Schuld ist unter anderem der Frankenschock.

von
ij
Die düsteren Wirtschaftsprognosen treffen auch die SRG: Das Fernsehstudio in Zürich Leutschenbach.

Die düsteren Wirtschaftsprognosen treffen auch die SRG: Das Fernsehstudio in Zürich Leutschenbach.

Die schlechten wirtschaftlichen Prognosen zwingen die SRG zum Sparen: Das staatliche Medienunternehmen kürzt sein Budget noch in diesem Jahr um 20 Millionen Franken.

Betroffen sei die SRG-Generaldirektion mit Einsparungen in der Höhe von rund 5 Millionen Franken, das Deutschschweizer Radio und Fernsehen SRF mit 6,6 Millionen Franken, sein Westschweizer Pendant RTS mit bis zu 5,5 Millionen Franken und die Tessiner RSI mit 3,2 Millionen Franken, teilte SRG-Sprecher Daniel Steiner heute mit.

Auch die rätoromanische RTR in Chur und SWI Swissinfo leisteten ihren Sparbeitrag. Weitere Kürzungen seien nicht ausgeschlossen. Die SRG arbeite zur Zeit die Details der Kürzungen aus.

Die Sparmassnahmen seien bereits zuvor für einen «allfälligen Konjunkturrückgang» definiert worden, hiess es weiter. Nun hätten sich die «konjunkturellen Risiken» bestätigt. Einem Teil der Schweizer Wirtschaft stehe ein anspruchsvoller Herbst bevor und der Frankenschock wirke sich auf die Werbeeinnahmen aus. (ij/sda)

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