Aktualisiert 01.08.2006 08:54

Sri Lanka: 18 Soldaten sterben

Bei der Explosion einer Mine im Kampfgebiet im Osten Sri Lankas sind mindestens 18 Soldaten getötet worden. Die Mine detonierte am Montagabend neben einem Armeebus.

In der Region kommt es seit Tagen zu schweren Kämpfen, weil die Tamilen-Rebellen der LTTE die Schleuse eines wichtigen Bewässerungskanals geschlossen haben. Die Armee hat eine Bodenoffensive begonnen, um die Schleuse wieder zu öffnen. Rund 15 000 Bauern sind seit Tagen von Wasser abgeschnitten.

Der regionale LTTE-Anführer für den betroffenen Distrikt Trincomalee, S. Elilan, hatte am Montag gesagt, angesichts der Armeeoffensive sei das Waffenstillstandsabkommen zwischen Regierung und Rebellen "null und nichtig". Bislang hat allerdings keine der Konfliktparteien das Abkommen offiziell aufgekündigt.

Bei Artilleriegefechten waren am Montag nach Armeeangaben sieben Soldaten und 35 Rebellen getötet worden. Die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) teilten mit, drei ihrer Kämpfer seien ums Leben gekommen. Der Armeesprecher sagte, die Kämpfe hielten am Dienstagmorgen an.

(sda)

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