Sri Lanka: Hoher General in Jenseits gebombt
Aktualisiert

Sri Lanka: Hoher General in Jenseits gebombt

Bei einem Selbstmordanschlag bei Colombo ist am Montagmorgen mit Generalmajor Parami Kulatunga einer der wichtigsten Generäle Sri Lankas getötet worden.

Nach Medienangaben kamen auch drei andere Menschen, darunter der Selbstmordattentäter, ums Leben. Sechs Menschen wurden verletzt.

Kulatunga ist einer der höchsten Offiziere der Armee des südasiatischen Inselstaates. Die Behörden machen die Rebellenbewegung Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) für den Anschlag verantwortlich. Der Attentäter war mit einem Motorrad gegen das Auto des Offiziers etwa 20 Kilometer südlich der Hauptstadt gefahren.

Mehr als 100 Tote seit Mitte Juni

Bei Anschlägen und Gefechten kamen seit Mitte Juni mehr als 100 Menschen ums Leben. Allein bei dem schwersten Attentat auf einen Bus seit Beginn des Waffenstillstands Anfang 2002 starben mehr als 60 Menschen.

Vor dem von Norwegen vermittelten Waffenstillstand hatten zwei Jahrzehnte Bürgerkrieg rund 69 000 Menschen das Leben gekostet. Die Befreiungstiger von Tamil Eelam fordern weitgehende Autonomie des Nordens und Ostens der Insel, wo Tamilen die Bevölkerungsmehrheit stellen. (sda)

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