St. Gallen beantragt 47 neue Polizisten
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St. Gallen beantragt 47 neue Polizisten

Die St. Galler Regierung will die Kantonspolizei um 47 Stellen auf einen Bestand von gut 600 aufstocken. Dazu sollen die Beiträge der Gemeinden leicht erhöht werden.

Dies geht aus dem Bericht «Innere Sicherheit im Kanton St. Gallen» hervor, den Justiz- und Polizeidirektorin Karin Keller am Donnerstag präsentierte. Mit dem heutigen Personalbestand von 563 Stellen könne die Kantonspolizei ihre Aufgaben nicht mehr zufriedenstellend erfüllen, wie Keller sagte.

Gründe dafür sind die hohe Mobilität und die gute technische Ausrüstung der Straftäter, ein immer noch gut funktionierender Drogenmarkt, die Asylbewerber-Problematik, aber auch eine «Verwilderung auf den Strassen» und immer höhere Ansprüche der Bevölkerung an die Polizei, wie es im Bericht heisst.

Erste Priorität hat laut Regierung eine Verstärkung der Nachtpatrouillen der Polizei. Auch die Kriminalpolizei, die Verkehrspolizei in der Region Linthgebiet-Toggenburg und die kantonale Notrufzentrale sollen mehr Personal erhalten. Zudem fehle der Polizei ein flexibles Einsatzelement für aussergewöhnliche Gefahrensituationen.

(sda)

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