Aktualisiert 07.11.2013 13:30

Helder Postiga

«St. Gallen kann besser spielen»

Im Sommer wechselte der Portugiese Helder Postiga (31) von Real Saragossa zum FC Valencia. Der Stürmer äusserte sich über den FC St. Gallen und seine Ladehemmungen.

von
sco

Vor zwei Wochen hat Valencia den FC St. Gallen locker mit 5:1 weggehauen. Rechnen Sie in St. Gallen mit einem ähnlichen Spiel?

Helder Postiga: Im Mestalla-Stadion ist uns ein sehr, sehr gutes Spiel gelungen. Aber die Aufgabe in St. Gallen wird sicher schwieriger. Wir wissen, dass die Schweizer besser spielen können, als sie es vor zwei Wochen getan haben. Wir dürfen nicht denken, das Spiel werde zum Selbstläufer.

Vor zwei Wochen machte St. Gallens Goalie Daniel Lopar eine unglückliche Figur.

Ja, aber davon darf man nicht immer ausgehen. Auch Lopar wird versuchen, sich zu rehabilitieren, sich von seiner besten Seite zu zeigen.

St. Gallens Trainer Jeff Saibene hat gesagt, der FC Valencia mit seinem Budget von 100 Millionen Franken und der FC St. Gallen befänden sich alleine von den finanziellen Möglichkeiten in verschiedenen Sphären. Man könne diese beiden Klubs kaum miteinander vergleichen. Was denken Sie?

Nochmals: Wir wollen gewinnen und wir nehmen den Gegner ernst. Die Unterschiede, die mich interessieren, sind die Unterschiede auf dem Platz. Natürlich will der FC St. Gallen gegen uns eine gute Leistung zeigen; das ist den Schweizern in der jüngeren Vergangenheit zuhause ja schon mehrfach gelungen, als sie mit Spartak Moskau oder Kuban Krasnodar gute Gegner bezwungen haben. Aber wir wollen dagegen halten und das Spiel gewinnen.

Sie sind Stürmer, warten mittlerweile aber seit zwei Monaten auf ihr viertes Tor für Valencia.

Natürlich braucht ein Stürmer Tore für sein Selbstvertrauen. Aber wichtig ist, als Team Erfolg zu haben. Wer die Tore schiesst, ist nebensächlich. Wenn die Mannschaft guten Fussball spielt, dann werde ich auch wieder zu Chancen und zu Toren kommen.

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