«Gehört zu den Besten» – St.-Gallen-Trainer Peter Zeidler verteidigt degradierten Schiri
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«Gehört zu den Besten»St.-Gallen-Trainer Peter Zeidler verteidigt degradierten Schiri

Vor dem Auswärtsspiel in Luzern gibt St.-Gallen-Trainer Peter Zeidler seine Meinung zum Schiedsrichter-Wirbel rund um das Spiel gegen Servette und nimmt dabei Schiedsrichter Luca Piccolo in Schutz.

von
Florian Gnägi
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Peter Zeidler will am Sonntag in Luzern zum zweiten Mal in Serie gewinnen.

Peter Zeidler will am Sonntag in Luzern zum zweiten Mal in Serie gewinnen.

Claudio Thoma/freshfocus
Am letzten Wochenende profitierten die Ostschweizer von zwei Fehlern von Schiedsrichter Luca Piccolo.

Am letzten Wochenende profitierten die Ostschweizer von zwei Fehlern von Schiedsrichter Luca Piccolo.

Claudio Thoma/freshfocus
Der Tessiner wurde daraufhin in die Challenge League degradiert.

Der Tessiner wurde daraufhin in die Challenge League degradiert.

Claudio Thoma/freshfocus

Darum gehts

  • Der FC St. Gallen tritt am Sonntag in einer wegweisenden Partie beim FC Luzern an.

  • Zuletzt sorgte die Degradierung von Schiedsrichter Piccolo für Schlagzeilen.

  • Der Tessiner Unparteiische trug mit seinen Fehlentscheiden zu St. Gallens Sieg gegen Servette bei.

  • Peter Zeidler glaubt nicht, dass der Entscheid irgendwelche Konsequenzen für sein Team habe.

«Da braucht man nix zu vertuschen, dass das ein Diskussionsthema ist», meint St.-Gallen-Trainer Peter Zeidler, als er an einer Medienkonferenz vor dem Duell beim FC Luzern auf den Schiedsrichter-Wirbel vom vergangenen Wochenende angesprochen wird. Die Espen hatten beim 2:1-Sieg gegen Servette gleich in zwei entscheidenden Situationen von groben Fehlern des Unparteiischen Luca Piccolo profitiert. Der 29-jährige Tessiner verwehrte den Genfern einen klaren Penalty und liess ein Foul vor dem St. Galler Siegestor ungeahndet.

«Wenn ich lese, dass diese Entscheidungen von Luca Piccolo Servette den Sieg gekostet haben, dann bin ich nicht einverstanden», sagt Zeidler und verweist darauf, dass sich im Fussball sowieso immer alles wieder ausgleiche, ob mit VAR oder ohne. Gekostet haben Piccolo die fatalen Schnitzer zumindest vorerst seinen Status als Super-League-Referee, nachdem ihn die Schweizer Schiedsrichterkommission per sofort degradierte und in naher Zukunft vornehmlich in der Challenge League einsetzen wird.

«Niemand wird etwas gegen uns machen»

Zeidler nimmt den Entscheid der Liga, Piccolo vorerst in die zweithöchste Liga des Landes zu schicken, zur Kenntnis. «Wir haben gute Schiedsrichter in der Schweiz und Piccolo gehört ganz klar dazu». Entgegen einiger St. Galler Fans, die nun bereits fürchten, dass ihr Herzensverein in den nächsten Spielen bei engen Entscheidungen aus Kompensation für den Servette-Match benachteiligt werden, bleibt der Espen-Trainer cool. «Nie, nie, nie im Leben wird jetzt irgendjemand etwas gegen uns machen. Dafür sind die Schiedsrichter hier wirklich zu gut.»

Der Deutsche hofft, dass seine Mannschaft den Schwung vom hart erkämpften Sieg gegen Servette nun auch mit auf den Platz gegen Luzern nehmen kann. Die Partie in der Innerschweiz birgt trotz der noch jungen Saison bereits einiges an Brisanz, denn mit drei Punkten in der Swissporarena könnten die St. Galler den FCL am Tabellenschlusslicht bereits auf sechs Zähler distanzieren. Mit einer Niederlage könnten die Grünweissen im schlimmsten Fall sogar selber auf Platz 10 abrutschen.

Für den FC Luzern geht es seinerseits darum, die Rote Laterne abgeben zu können und endlich den ersten Saisonsieg einzufahren. Zuletzt scheiterte der Cupsieger bei diesem Unterfangen in Bern, als er in letzter Minute den Ausgleichstreffer von YB hinnehmen musste.

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