Geldsegen: St. Galler «fanden» 104 Mio Franken
Aktualisiert

GeldsegenSt. Galler «fanden» 104 Mio Franken

Im Kanton St. Gallen haben Steuerhinterzieher letztes Jahr 104 Millionen Franken Schwarzgeld deklariert und damit von der 2010 eingeführten Steueramnestie Gebrauch gemacht.

Bund, Kanton und Gemeinden brachte dies 13,5 Millionen Franken mehr Steuern. Die sankt-gallischen Steuerämter erhielten im zweiten Jahr der Steueramnestie 241 Selbstanzeigen, wie Felix Sager, Chef des kantonalen Steueramts, gestern sagte. Die Zahl der Fälle sei im Vergleich mit andern Kantonen erstaunlich hoch. 2010 waren es noch 614 Selbstanzeigen und Vermögen von 150 Millionen Franken gewesen.

Im Durchschnitt deklarierten die Steuerhinterzieher 2011 gut 400 000 Franken. In einem Fall waren es gemäss Sager gleich 20 Millionen Franken.

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