St.Galler Kantonalbank verdiente etwas weniger
Aktualisiert

St.Galler Kantonalbank verdiente etwas weniger

Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) hat 2007 mit 226,7 Mio. Franken einen leicht rückläufigen Konzerngewinn erzielt.

Das Minus von 0,8 Prozent entspreche aber nach dem Rekordresultat von 2006 und dem schwierigen Finanzjahr einem sehr guten Ergebnis.

Nach Abzug des Geschäftsaufwandes von 270,1 Mio. Franken belief sich der Bruttogewinn auf 289,7 Mio. Franken, was einem Rückgang von 3,8 Prozent entspricht, wie die SGKB am Mittwoch mitteilte. Das Betriebsergbnis kam bei 264,1 Mio. Franken zu liegen (- 2,6 Prozent).

Höhere Informatikkosten

Die leicht rückläufigen Gewinn-Resultate führt die SGKB vor allem auf höhere Aufwände im Zusammenhang mit der Informatik zurück. Insgesamt erwirtschaftete das St. Galler Institut einen Betriebsertrag von 559,8 Mio Franken (Vorjahr: 555,1 Mio.).

Stärkster Ertragspfeiler blieb mit einem Erfolg von 305,3 Mio Franken das Zinsengeschäft, was einem Rückgang von knapp einem Prozent entspricht. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft belief sich auf 215,2 Mio. Franken, was ein Plus von 6,7 Prozent bedeutet.

Dividendenerhöhung vorgeschlagen

Die Bank verwaltete per Ende Jahr Kundenvermögen von 37,9 Mrd. Franken (-2,5 Prozent). Die Bilanzsumme hat um 2,2 Prozent auf rund 20,2 Mrd. Franken zugenommen.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Dividendenzahlung in der Höhe von 26 Franken pro Namenaktie vor.

Für das laufende Jahr erwartet die SGKB auf Basis einer stabilen Konjunktur ein Wachstum des Geschäftsvolumens sowie einen Reingewinn leicht unter Vorjahr.

(sda)

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