St. Petersburger Musiker spielten für Beslan-Opfer
Aktualisiert

St. Petersburger Musiker spielten für Beslan-Opfer

Rührende Geste der St. Petersburger Philharmoniker: Sie widmeten ihren Luzerner Auftritt vom Wochenende den Opfern des Geiseldramas von Beslan.

Vor Beginn des Konzertes vom Samstag gab Festival-Intendant Michael Haefliger im Namen des Orchesters bekannt, dass der Auftritt den Opfern des Attentats von Beslan gewidmet sei. Das Geiseldrama im Nordkaukasus hatte die Künstler tief bewegt. Kommt hinzu, dass das Lucerne Festival zwischen dem 13. August und dem 18. September ausgerechnet dem Thema Freiheit gewidmet ist. Sowohl Dirigent Yuri Temirkanov wie auch Violinist Vadim Repin und die Orchestermitglieder verzichteten daher auf ihre Gagen.

Das Orchester aus St. Petersburg interpretierte im Kultur- und Kongresszentrum (KKL) Dimitri Schostakowitschs «Sinfonie Nr. 7» («Leningrader») sowie Max Bruchs «Violinkonzert Nr. 1».

Ganz offensichtlich bewegt das Drama in der nordkaukasischen Stadt Beslan auch das Luzerner Publikum: Nach einer Zugabe wurde das Ensemble aus St. Petersburg mit Standing Ovations verabschiedet.

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