Napoli-Boss fordert: Staat soll für Higuaíns Narbe 100 Millionen zahlen
Aktualisiert

Napoli-Boss fordertStaat soll für Higuaíns Narbe 100 Millionen zahlen

Gonzalo Higuaín verletzt sich bei einem Badeunfall im Gesicht. Weil dem Klub-Präsidenten die Narbe nicht gefällt, verklagt er die Gesundheitsbehörden auf Schadenersatz.

von
dke

Für 40 Millionen Euro wechselte Stürmerstar Gonzalo Higuaín von Real Madrid zum SSC Napoli in die Serie A. Im Krankenhaus der Insel Capri vor Neapel, wo Higuain nach einem Badeunfall behandelt wurde, schien dies niemanden zu kümmern.

«Sie wussten im Krankenhaus nicht einmal, wie man eine Wunde zunäht», poltert Aurelio De Laurentiis, seines Zeichens Präsident des SSC Neapel. Nun will er die Gesundheitsbehörde der süditalienischen Region Kampanien auf Schadenersatz in der Höhe von 100 Millionen Euro verklagen.

«Den Politikern muss eine Lektion erteilt werden»

Das Geld soll aber nicht in neue Transfers investiert werden, beteuert De Laurentiis. Das Geld werde gespendet, so der Präsident des Champions-League-Teilnehmers. Den Politikern müsse eine Lektion erteilt werden.

Higuaín verletzte sich im Gesicht, als er von einer Yacht an Land wollte. Dabei rutschte der Argentinier aus und schlug mit dem Kopf auf einem Stein auf. Die Folge waren klaffende Wunden an Augenbraue und Unterkiefer, die mit jeweils acht Stichen genäht werden mussten. Higuaín trägt momentan eine Halsmanschette und wird am Samstag wohl kaum gegen Chievo Verona auflaufen können.

Deine Meinung