Aktualisiert

Staat und Erben betrogen

Wegen Veruntreuung, Amtsmissbrauch und Urkundenfälschung ist der frühere Leiter des Erbschaftsamtes Waldenburg zu 18 Monaten Gefängnis bedingt verurteilt worden.

Der geständige Angeklagte hatte zwischen 1989 und 1999 nach eigenen Angaben zwischen 150 000 und 200 000 Franken in die eigene Tasche gesteckt.

Über 360 einzelne Fälle wurden im fünfjährigen Verfahren untersucht. Meist hatte er Teile von Gebühren abgezweigt, aber manchmal auch Bargeld und Gold aus Erbschaften eingesackt.

Der 58-Jährige hatte sein Amt 1980 angetreten. Er akzeptiert neben der Gefängnisstrafe auch Schadenersatzforderungen von 104 000 Franken zugunsten des Kantons sowie 7400 Franken zugunsten eines Erben.

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