Nach Mafia-Prozess : Staatsanwalt will höhere Strafe für Kokainhändler
Aktualisiert

Nach Mafia-Prozess Staatsanwalt will höhere Strafe für Kokainhändler

Nach dem Mafia-Prozess in Bülach ZH hat der Staatsanwalt den Fall vor Obergericht weitergezogen. Er will für den Italiener eine höhere Strafe erwirken, der wegen Kokainhandels verurteilt wurde.

Einem Italiener wurde vorgeworfen, Kontakte zur kalabrische 'Ndrangheta zu pflegen. Davon sprach ihn das Bezirksgericht Bülach aber frei.

Einem Italiener wurde vorgeworfen, Kontakte zur kalabrische 'Ndrangheta zu pflegen. Davon sprach ihn das Bezirksgericht Bülach aber frei.

Der Zürcher Staatsanwalt bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Meldung des «Regionaljournals Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF 1. In erster Instanz verlangte er vergeblich eine Freiheitsstrafe von vierzehneinhalb Jahren.

Der Beschuldigte wurde vor einer Woche wegen Kokainhandels zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren verurteilt. Vom Vorwurf, die kalabrische 'Ndrangheta unterstützt zu haben, wurde der Italiener aus dem Zürcher Unterland allerdings freigesprochen.

Das Gericht verurteilte ihn wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und Vorbereitungen zu einem Raub, weil er einen Geldtransporter überfallen wollte.

(sda)

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