Bern: Stadion auf der Anklagebank
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BernStadion auf der Anklagebank

Das Berner Handelsgericht befasst sich seit Mittwoch mit einer Schadenersatzklage in Millionenhöhe gegen die Betreiber des Stade de Suisse (SdS).

Die Sportvermarkterin V+F AG wirft ihnen vor, ihr den Vertrag zu Unrecht gekündigt zu haben. Für die entgangenen Einnahmen in der Saison 2007/08 fordert die Zürcher Firma nun zwei Millionen Franken Schadenersatz. Und das ist noch nicht alles: Weil der Vermarktungsvertrag ursprünglich bis zur Saison 2009/10 lief, macht die Klägerin weitere Forderungen in Millionenhöhe geltend.

Der Streit zwischen dem SdS und der V+F schwelt schon lange. Bereits im Jahr 2005 kündigten die Stadionbetreiber den Vertrag. Trotzdem unterschrieben sie einen neuen Kontrakt mit den Zürchern, weil diese ihnen noch Geld schuldeten. Und dieser Geldbetrag sei als Druckmittel benutzt worden, behauptet das SdS. Das Urteil wird am Freitag erwartet.

SDA

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