Zürich-Hardturm: Stadion-Hochhäuser sollen 137 Meter hoch werden
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Zürich-HardturmStadion-Hochhäuser sollen 137 Meter hoch werden

Nun ist klar, wer das neue Hardturm-Stadion in Zürich bauen wird: Die HRS Investment AG. Das letzte Wort gebührt wohl auch dieses Mal dem Stimmvolk.

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20M
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Blick auf das künftige Hardturm-Areal mit den beiden Hochhäusern. Die HRS Investment AG und Immobilienanlagegefässe der Credit Suisse realisieren hier ein neues Stadion und zwei Wohn- und Geschäftshochhäuser.

Blick auf das künftige Hardturm-Areal mit den beiden Hochhäusern. Die HRS Investment AG und Immobilienanlagegefässe der Credit Suisse realisieren hier ein neues Stadion und zwei Wohn- und Geschäftshochhäuser.

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Das Team hat den Investorenwettbewerb mit dem Projekt Ensemble gewonnen. Die Architekten sind Pool Architekten (ZH), Caruso St John Architects (London) und Boltshauser (ZH). Die beiden Hochhäuser werden 137 Meter hoch ...

Das Team hat den Investorenwettbewerb mit dem Projekt Ensemble gewonnen. Die Architekten sind Pool Architekten (ZH), Caruso St John Architects (London) und Boltshauser (ZH). Die beiden Hochhäuser werden 137 Meter hoch ...

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... und damit elf Meter höher als der 126 Meter hohe Prime Tower – aktuell das höchste Gebäude der Stadt.

... und damit elf Meter höher als der 126 Meter hohe Prime Tower – aktuell das höchste Gebäude der Stadt.

Keystone/Steffen Schmidt

Die HRS Investment AG und die Immobilienanlagegefässe der Credit Suisse sollen das neue Fussballstadion auf dem Zürcher Hardturm-Areal bauen. Sie haben einen Investorenwettbewerb gewonnen. Die Stadt Zürich beteiligt sich nicht finanziell, stellt aber das Areal im Baurecht zur Verfügung.

Das Projekt umfasst auch zwei 137 Meter hohe Wohn- und Geschäftstürme sowie eine Wohnsiedlung mit 173 Genossenschaftswohnungen. Es wird mit Investitionen von rund 550 Millionen Franken gerechnet, wie es am Dienstag an einer Medienkonferenz hiess. Die Stadt kann mit einem Baurechtszins von 1,1 bis 1,4 Millionen Franken pro Jahr rechnen.

Die Vereine GC und FCZ brauchten wieder ein «richtiges Fussballstadion», um sportlich und wirtschaftlich auf gesunden Füssen zu stehen, sagte Stadtrat Gerold Lauber. Das Stadion werde attraktiv für die Zuschauer und biete den beiden Fussballclubs zusätzliche Einnahmemöglichkeiten. Die Club-Verantwortlichen stehen hinter dem Siegerprojekt.

Baubeginn noch offen

Wann erstmals ein Ball im neuen Stadion für maximal 18'500 Zuschauer rollt, kann laut Stadtrat Daniel Leupi noch nicht verbindlich gesagt werden. In den letzten 20 Jahren scheiterten schon mehrere Stadionprojekte. Zuletzt lehnten die Stadtzürcher Stimmberechtigten knapp ein 216-Millionen-Franken-Stadion auf Kosten der Stadt ab.

Die Stadt will sich deshalb nicht mehr finanziell engagieren. Sie startete im letzten Herbst einen Investorenwettbewerb und suchte ein Bieterteam, das ein Fussballstadion, gemeinnützige Wohnungen und ein Investorenprojekt plant, baut und finanziert. Die Stadt stellt das Areal mit einer Gesamtfläche von fast 55'000 Quadratmetern im Baurecht zur Verfügung.

Mit dem Projekt «Ensemble» konnten die beiden Investoren HRS und CS die Jury überzeugen. Das Team habe «einen detaillierten, gut durchdachten und stimmigen Businessplan» vorgelegt, sagte Stadtrat Leupi.

Höher als Prime Tower

Die beiden Hochhäuser an der westlichen Spitze des Hardturm-Areals in Zürich-West haben eine Hauptnutzfläche von rund 66'000 Quadratmetern. Sie werden laut Stadtrat André Odermatt «als Tor von Zürich» eine wichtige städtebauliche Bedeutung haben. Das bislang höchste Gebäude in der Stadt, der Prime Tower, ist 126 Meter hoch.

Das Stadion sei «sehr einfach, reduziert und dennoch raffiniert eigenständig», fand die Wettbewerbsjury. Die Fassade soll aus Glasbausteinen bestehen, die mit LED-Elementen bestückt einen bespielbaren Screen ergeben.

Die Hochhäuser werden von HRS erstellt und dann von Anlagestiftungen und Fonds der Credit Suisse erworben. Das Stadion wird im Besitz der bereits gegründeten Stadioneigentümergesellschaft Stadion Züri AG sein und schlüsselfertig einer von GC und FCZ zu gründenden Stadionbetriebsgesellschaft vermietet.

Langer Weg bis zum Stadionbau

Der gemeinnützige Wohnungsbau im Osten des Areals wird in Kooperation mit der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) geplant und dieser nach der Fertigstellung übertragen. Im Wohnkomplex ist auch ein Kindergarten vorgesehen.

Als nächsten Schritt wird das Siegerteam sein Projekt bis zur Bewilligungsfähigkeit weiterbearbeiten. Anschliessend werden während etwa 24 Monaten ein privater Gestaltungsplan erarbeitet und die Baurechtsverträge ausgehandelt, die dann dem Gemeinderat vorgelegt werden. Der Stadtrat rechnet mit einer Volksabstimmung. (20M/sda)

Sie machten beim Investorenwettbewerb mit

Fünf Teams hatten beim Investorenwettbewerb um das neue Zürcher Fussballstadion mitgemacht - neben den Siegenden auch PSP Swiss Property AG mit den Architekten Burkard und Meyer Baden. Sie hatten bereits das 2013 abgelehnte Stadion entworfen (Team 1), Anlagestiftung Turidomus/Anlagestiftung Adimora vertreten durch Pensimo Management AG mit den Architekten BIG Group aus Dänemark (Team 3 ), Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG mit den Architekten Theo Hotz Partner Zürich (Team 4) und das Konsortium Immo Helvetic / Berninvest AG mit den Architekten Huggenbergfries (Limmat-Tower Dietikon), Schwaar + Parner sowie Maier Hess (Team 5).

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