ZSC-CEO spricht Klartext: «Stadionverbote können zum Thema werden»

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ZSC-CEO spricht Klartext«Stadionverbote können zum Thema werden»

Anfang Oktober beginnt die neue Eishockeysaison. In den Stadien gilt dann eine Maskenpflicht. Peter Zahner erklärt, wie er mit Verweigerern umgeht.

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Der CEO der ZSC Lions, Peter Zahner, sagt Maskenverweigerern den Kampf an. 

Der CEO der ZSC Lions, Peter Zahner, sagt Maskenverweigerern den Kampf an.

Foto: Keystone
Den Verein selbst nimmt er in die Pflicht. Szenen wie beim Auftaktspiel der Bayern dürfe es nicht geben, meint Zahner. 

Den Verein selbst nimmt er in die Pflicht. Szenen wie beim Auftaktspiel der Bayern dürfe es nicht geben, meint Zahner.

Foto: Screenshot ZDF

Darum gehts

  • ZSC-CEO Peter Zahner sagt Maskenverweigerern den Kampf an.
  • Bei Nichteinhalten der Maskenpflicht werden Wiederholungstäter mit einem Stadionverbot belegt.
  • Die Mannschaft hat derweil Regeln für sich aufgestellt.

Peter Zahner, CEO des Zürcher Eishockeyclubs ZSC Lions, will gegen Maskenverweigerer vorgehen. Im Interview mit der Tamedia-Redaktion (hier geht es zum kostenpflichtigen Artikel) sagt Zahner, dass bei Verstoss gegen die Maskenpflicht im Stadion Besucher mit einem Stadionverbot belegt werden können.

«Es ist nicht unser Ziel, aber im Wiederholungsfall werden Stadionverbote zum Thema. Wir möchten unter allen Umständen verhindern, dass wir durch eine Unachtsamkeit zu einem Treiber der Pandemie werden», sagt er gegenüber der Tamedia-Redaktion. Und ergänzt: «Werden die Vorschriften nicht eingehalten, sind wir gezwungen, die Fehlbaren aus dem Stadion zu begleiten. Auch im Interesse der anderen Zuschauer, die sich daran halten.» Die Sicherheitsleute seien diesbezüglich angewiesen worden.

«Existenz unserer Clubs steht auf dem Spiel»

Den Verein selbst sowie die Spieler nimmt der 59-Jährige derweil in die Pflicht. Dass die Eishockeyclubs in den nächsten Monaten unter Beobachtung stehen, weiss der ZSC-CEO nämlich. Strittige und umstrittene Szenen will er deshalb verhindern. Also Szenen, wie sie etwa beim Bundesligaauftakt zwischen Bayern und Schalke, als alle Bayern-Bosse ohne Maske auf der Tribüne sassen, zu sehen waren. «Das darf uns nicht passieren. Wir können nicht etwas verlangen, was wir selbst nicht vorleben», sagt Zahner.

Und die Spieler? Die Mannschaft habe intern Regeln aufgestellt für das Verhalten im Privaten, so der 59-Jährige. Und: «Alle wissen, dass sie nicht an eine Party gehen sollten oder in einen Club. Es steht die Existenz unserer Meisterschaft, unserer Clubs auf dem Spiel. Wir setzen nicht auf Verbote, sondern auf Eigenverantwortung.»

Das gesamte Interview (kostenpflichtig) ist hier zu lesen.

(boq)

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