Stadt Bern muss 250 Bäume fällen
Aktualisiert

Stadt Bern muss 250 Bäume fällen

Sie wurden gepflanzt als die moderne Schweiz entstand, nun müssen sie weg: die Stadt Bern fällt zwei 200 Jahre alte Bäume bei der Laubeggschule und an der alten Murtenstrasse.

Insgesamt werden in diesem Jahr 250 Bäume im öffentlichen Raum gefällt.

Dies sind rund 1,1 Prozent des gesamten Baumbestandes, für den die Stadtgärtnerei zuständig ist, wie die Direktion für Hochbau, Stadtgrün und Energie am Donnerstag mitteilte. Die Bäume müssen teilweise wegen Altersschwäche, wegen Krankheit oder wegen Beschädigungen gefällt werden.

Trotz des trockenen und heissen Sommers gab es nicht mehr geschädigte Bäume als üblich, wie die Stadt weiter mitteilte. Die Trockenheit habe jedoch zu einer Schwächung diverser privater Bäume geführt, insbesondere die Fichten seien dann Opfer der Borkenkäfer geworden.

Im Herbst und Winter 2003/2004 wird die Stadt vor allem an der Helvetiastrasse, der Bernastrasse, der Ostringstrasse und im Studerstein Parkwald Bäume fällen. Die Bäume werden ersetzt.

(sda)

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